Google Chrome.
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Google hat eine neu Version des Chrome-Browsers vorgestellt.

Zum Start ins Jahr 2021

Google entfernt bei neuem Chrome-Browser beliebte Software, die jeder genutzt hat - weitere Änderungen geplant

  • Franziska Konrad
    vonFranziska Konrad
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Der Google-Chrome-Browser: Beim Surfen im Internet ist er für viele inzwischen unverzichtbar. Doch gerade hier erwartet die User nun eine gravierende Änderung.

  • Suchmaschinen-Riese Google startet mit ein paar wichtigen Änderungen ins Jahr 2021.
  • Betroffen sind die User des Google-Chrome-Browsers.
  • Doch aus dem Google-Entwicklungsteam kommt auch Kritik.

Kalifornien - Passend zum Start ins neue Jahr, erwartet die User des Google-Chrome-Browsers eine gravierende Änderung. Viele von ihnen nutzen beim Surfen im Internet bisher den Adobe Flash Player. Doch damit ist nun Schluss.

Google-Chrome-Browser: Neue Version - beliebte Software Adobes Flash Play entfernt

Das Entwicklungsteam von Google hat jetzt die aktuelle Version des Chrome-Browsers - Version 88- veröffentlicht. In diesem Zug verabschieden sich die Google-Verantwortlichen endgültig vom Adobe Flash Player. Bisher dato gab es diesen immer noch als Plug-in dem Browser.

Allzu überraschend kommt diese Änderung jedoch nicht. Schon im Juli 2017 hatte Adobe angekündigt er plane, Flash einzustellen. Das offizielle Ende folgte Ende 2020. Inzwischen wird das Ausführen von Flash-Inhalten komplett blockiert - und lässt sich nicht wiederherstellen.

Google verabschiedet sich von Adobes Flash Player - Änderungen beim Passwortspeicher

Doch das ist noch nicht alles. In seinem Blog berichtet das Google-Security-Team, auch von Änderungen bei dem in Chrome integrierten Passwortspeicher. Positiver Aspekt daran: Die Verwaltung der Passwörter soll demnach nicht nur einfacher sein, sondern auch vor schwachen Passwörtern warnen. Per Klick können diese im Anschluss geändert werden. Wie aus dem Google-Blog hervorgeht, plant das Entwickler-Team noch weitere Umstrukturierungen. Im Laufe des Jahres sollen diese veröffentlicht werden.

Ebenfalls neu eingeführt haben die Mitarbeiter die Manifest V3 genannte neue API für Erweiterungen. Zum allerersten Mal lassen sich damit - den Entwicklern zufolge - Chrome Web Store veröffentlichen. Konkret verspricht sich Suchmaschinen-Riese Google damit so einiges: etwa eine verbesserte Leistung, Sicherheit sowie eine bessere Privatsphäre für Nutzer und Erweiterungen.

Neuer Google-Chrome-Browser: Manifest V3 neu eingeführt - Kritik von Entwicklern

Genau dieses Manifest V3 gilt aber auch als umstritten. Unter anderem wird damit die Blockierfunktion der webRequest API entfernt. Als Alternative dazu soll jedoch eine declarativeNetRequest API zum Einsatz kommen, bei der der Browser selbst die Filterung übernehmen kann.

Die Kritik dazu von Google-Entwicklern: Das funktioniert - im Vergleich zu bisher - nur im begrenzten Umfang. Bisher kann die ältere API, Manifest V2, jedoch erst einmal weiter genutzt werden. Zu welchem Zeitpunkt sie entfernt wird, ist bisher noch nicht klar.

Auch eine weitreichende Änderung der Speicherplatz-Nutzung hat Google kürzlich verkündet. Künftig werden die kostenlosen Speicherkapazitäten begrenzt - und bei Inaktivität gelöscht Der beliebte Instant-Messenger-Dienst WhatsApp ändert hingegen seine AGB - mit dem Ergebnis, dass vertrauliche Informationen mit Facebook ausgetauscht werden. Nun meldet sich WhatsApp zu Wort. Mit unserem brandneuen Verbraucher-Newsletter bleiben Sie immer auf dem neusten Stand in Sachen Verbraucherinformationen und Produktrückrufe. (kof)

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