Innere Verletzungen drohen

Rückruf: Mehrere Wurstsorten auf keinen Fall essen - Lebensgefahr

  • Patrick Freiwah
    vonPatrick Freiwah
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Lebensgefahr statt Grillgenuss: Ein Hamburger Unternehmen muss einen Würstchen-Rückruf vollziehen. Es drohen Verletzungen im Mund- und Rachenraum. Was Verbraucher nun wissen müssen.

  • Der Hamburger Wurstfabrikant Salzbrenner KG muss einen Rückruf in die Wege leiten.
  • Grillwürstchen, Bratwürstchen und ein Grill-Mix sind von der Maßnahme betroffen.
  • Es ist nicht auszuschließen, dass bestimmte Produkte innere Verletzungen herbeiführen.
  • Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zu dem Würstchen-Rückruf.

Hamburg - Die sommerliche Grillsaison 2020 liegt in den letzten Zügen. Das Wetter in Deutschland wird zunehmend wechselhafter und wer gegrilltes Fleisch genießen möchte, hat nicht mehr allzu viel Zeit.

Der Rückruf einer bekannten Würstchen-Marke könnte nun so manchem den Hunger verderben: Das Unternehmen Salzbrenner KG mit Sitz in Hamburg muss Fleischprodukte einem Verkaufsstopp unterziehen, denn im schlimmsten Fall besteht Lebensgefahr.

Rückruf von Brat- und Grillwürsten: Diese Waren der Salzbrenner KG sind betroffen

Die Firma aus Norddeutschland hat nun vor dem Verzehr der Grill- und Bratwürstchen gewarnt, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass metallische Fremdkörper die Ware verderben. Von der Rückruf-Aktion* sind nicht sämtliche Salzbrenner-Würstchen betroffen: Es handelt sich um Waren mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) von 1. September bis 4. September 2020. Die Fleischwaren wurden im Großraum Hamburg sowie in Teilen der benachbarten Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein verkauft.

Grill- und Bratwürste der Marke Salzbrenner aus Hamburg sind von einem Rückruf betroffen (Symbolbild).

Würstchen-Rückruf: Fremdkörper können innere Verletzungen herbeiführen

Den Angaben zufolge könnten die Fremdkörper in Rostbratwürstchen, der Grillbratwurst sowie dem Grill-Mix geraten sein, lässt das im Hamburger Stadtteil Billstedt gegründete Traditionsunternehmen wissen. Im schlimmsten Fall drohen beim Verzehr Verletzungen im Mund- und Rachenraum, was unweigerlich schlimme gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann.

Was können Verbraucher nun tun? Die bereits gekaufte Ware auch ohne Kassenbon zurückgeben, dann bekommt man den Kaufpreis zurückerstattet. Auch im Süden der Republik muss eine Firma einen Rückruf in die Wege leiten - es geht um eine bayerische Spezialität*.

In welchem Bereich entstehen am häufigsten Produktrückrufe? Die Statistik beantwortet diese Frage relativ deutlich*. Innere Verletzungen könnten unterdessen auch beim Verzehr einer Soße einer großen Supermarktkette drohen. Besonders Allergiker werden jetzt vor dem Verzehr eines anderen Produkts gewarnt - Hintergrund ist eine fatale Verwechslung.(PF) *Merkur.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd / dpa / picture alliance

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