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Datenleck trifft 15 Millionen Nutzer weltweit: 580 Gigabyte sensible Informationen offengelegt

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Von: Laura May

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Ein Hackerprogramm ist auf einem MacBook Air geöffnet.
Die Informationen wurden mit dem Datenanalysetool Snowplow Analytics gesammelt. © IMAGO/Silas Stein

Durch fehlerhafte Servereinstellungen konnten Daten von 15 Millionen Nutzern gesammelt und offengelegt werden – betroffen sind IP-Adressen, besuchte Websites und Standortinformationen.

München – 580 Gigabyte Datenvolumen wurden von zwei Servern der Suchmaschine Elastic Search aus offengelegt. Durch das Datenanalysetool Snowplow Analytics wurden einem Bericht von „Website Planet“ zufolge sensible Daten von 15 Millionen Nutzern offengelegt. Betroffen sind Informationen wie IP-Adressen, besuchte Websites und Standorte. Auch der Messenger-Dienst Whatsapp hatte im April bereits Probleme mit kriminellen Datenjägern.

Die Plattform Website Planet veröffentlichte nun einen ausführlichen Bericht des Datendiebstahls vom Elastic Search Server. Das Unternehmen, mit Sitz in London, hat sich auf die Gestaltung und das Hosting von Webseiten spezialisiert. 

Daten offengelegt: Der Fehler liegt bei den Servereinstellungen des Betreibers

Die beiden Server des niederländisch-us-amerikanischen Unternehmens Elastic NV seien wohl aufgrund fehlerhafter Servereinstellungen ihrer Kunden nicht mehr sicher gewesen. „Website Planet“ sieht keine Verantwortung bei der Suchmaschine Elastic Search oder dem Datenanalysetool Snowplay Analytics – die Schuld liege bei den Betreibern.

Nutzerdaten offengelegt: Persönliche Daten von Menschen auf der ganzen Welt

Wer die Betreiber, also die verantwortliche Firma, sind, geht aus dem Bericht von Website Planet nicht hervor. Klar ist aber: Durch die Lücke wurden insgesamt 359.019.902 Datensätze offengelegt, rund 15 Millionen sind betroffen, die Datenmenge umfasst rund 580 Gigabyte und die Daten stammen aus September und Dezember 2021.

Betroffen sind jedenfalls Menschen auf der ganzen Welt. Durch die Sicherheitslücke wird es für Cyberkriminelle einfacher, Angriffe auf die betroffenen Systeme zu starten. Wer sich selbst vor digitalen Datenangriffen schützen möchte, sollte einen VPN-Dienst nutzen.

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