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HP ruft Notebook-Akkus wegen Verbrennungsgefahr zurück.

“Stellen Gefahr für Kunden dar“

Rückruf bei HP: Notebook-Besitzern drohen Verbrennungen

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Der PC- und Druckerhersteller Hewlett Packard (HP) hat einen Rückruf für Notebook-Akkus gestartet. Es besteht eine Brand- und Verbrennungsgefahr für die Kunden.

Palo Alto - Der US-amerikanischen PC- und Druckerhersteller Hewlett Packard (HP) kündigt aktuell eine weltweite freiwillige, sicherheitsbedingte „Rückrufaktion mit Ersatzbestellungsprogramm" für bestimmte Akkus von Notebooks und mobilen Workstations an: „Akkus können überhitzen und stellen eine Brand- und Verbrennungsgefahr für Kunden dar."

Rückruf bei HP: Akkus sollten überprüft werden, um Gefahr auszuschließen

Die von der Aktion betroffenen Akkus sind: H P ProBook 64x (G2 und G3), HP ProBook 65x (G2 und G3), HP x360 310 G2, HP ENVY m6, HP Pavilion x360, HP 11 Notebooks und HP ZBook (17 G3, 17 G4 und Studio G3) Mobile Workstations. Sie wurden weltweit zwischen Dezember 2015 und Dezember 2018 verkauft. Obwohl nicht alle Akkus der genannten Produkte betroffen sind, weist der Hersteller darauf hin, dass es unerlässlich ist, „Ihren Akku erneut zu prüfen, selbst wenn Sie dies bereits getan haben und Ihr Akku als nicht betroffen angezeigt wurde."

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HP bietet nach Rückruf von Akkus kostenlosen Ersatz

Die betroffene Akkus wurden auch als Zubehör verkauft und/oder als Ersatzteile über HP oder einen autorisierten HP-Serviceanbieter bereitgestellt. Mit einem Dienstprogramm zur Akkuvalidierung kann festgestellt werden, ob ein Akku betroffen ist. Die Validierungen dauert in der Regel nicht länger als 30 Sekunden. Ein BIOS-Update, das einen als betroffen erkannten Akku in den sogenannten „Akkusicherheitsmodus" versetzt, wird durch den HP bereitgestellt. Nachdem Kunden einen Ersatzakku erhalten haben, meldet sich ein autorisierter Techniker telefonisch, um einen Termin für den Vor-Ort-Austausch des Akkus festzulegen. Diesen Service bietet Hewlett Packard kostenlos an.

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md

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