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Rewe-Kunde traut vor Öl-Regal seinen Augen kaum: „Kurz gedacht, ich bin tot und das ist die Himmelspforte“

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Von: Patrick Huljina

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Sonnenblumenöl ist seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine heiß begehrt. Ein Rewe-Kunde staunte nun über seine Supermarkt-Entdeckung.

Berlin - Die Ukraine ist einer der weltweit wichtigsten Lieferanten für Sonnenblumenöl. Das spürt man aktuell auch hierzulande beim Einkauf im Supermarkt. Seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts ist unter anderem Sonnenblumenöl vielerorts zur Mangelware geworden. Die Regale sind leer. Das liegt zum einen an Lieferschwierigkeiten, zum anderen aber auch an unbegründeten Hamsterkäufen.

Rewe-Kunde traut seinen Augen kaum: „Kurz gedacht, ich bin tot und das ist die Himmelspforte“

Ist das Sonnenblumenöl dann mal in einem Supermarkt verfügbar, ist das Erstaunen aber auch die Freude groß. Bei Aldi konnten Kunden wohl kaum ihren Augen trauen und hielten die begehrte Ware für eine Attrappe. Eine Rewe-Kundin erklärte, sie sei beim Anblick des vollen Speiseöl-Regals vor Schock fast umgekippt.

Ähnlich erging es nun einem weiteren Rewe-Kunden. „Als ich das hier heute im Supermarkt gesehen habe, hatte ich kurz gedacht, ich bin tot und das ist die Himmelspforte“, schrieb der User via Twitter. Dazu postete er ein Bild von einem Rewe-Regal, gefüllt mit zahlreichen Flaschen Sonnenblumenöl. In dem Supermarkt sind dem Bild zufolge sogar verschiedene Markenprodukte auf Lager.

Rewe-Kunde findet Sonnenblumenöl: „Das himmlische Paradies ist aber teuer“

Das scheint inzwischen wieder in mehreren Städten der Fall zu sein. „Rewe Würzburg heute komplettes Regal voll mit ukrainischem Sonnenblumenöl“, kommentierte eine Nutzerin. „Jetzt, wo jeder 48 Liter im Schrank hat, kommen die Lager auch mit den Nachlieferungen hinterher“, schrieb ein weiterer User und spielte damit auf die vielen Hamsterkäufer an. „Nature is healing“, erklärte ein anderer die Verfügbarkeit mit einem Augenzwinkern.

Ein weiteres Thema in den Kommentaren: der deutliche Preisanstieg beim Sonnenblumenöl. Die Preise für das „flüssige Gold“ auf dem Foto liegen zwischen 1,79 Euro und 3,99 Euro. In anderen Supermärkten werden teilweise noch höhere Summen aufgerufen. „Das himmlische Paradies ist aber teuer“, kommentierte ein Nutzer mit Blick auf die Himmelspforten-Anspielung des Tweet-Verfassers. „3,99 für Öl, das früher 1,29 gekostet hat. Ich fürchte, du stehst vor der Abwärts-Pforte“, schrieb ein anderer.

Nicht nur das Sonnenblumenöl wird aktuell teurer – auch die Preise für andere Lebensmittel wie Fleisch oder Butter explodieren durch die Corona-Pandemie, Inflation und Krieg. (ph)

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