Saugroboter
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Saugroboter erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit (Symbolbild)

„Roomba“-Putzhilfen spielen verrückt

Saugroboter nach Update „betrunken“ - Hersteller gelobt Besserung

  • Josef Forster
    vonJosef Forster
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Saugroboter sind seit einigen Jahren willkommene Putzhilfen. Der Hersteller iRobot muss sich nach einem Update seiner „Roombas“ in den sozialen Medien Hohn und Spott gefallen lassen.

München - Sie saugen, wischen und reinigen den Boden. In vielen Haushalten übernimmt ein Saugroboter die nervige Putzarbeit. Die kleinen Reinigungshilfen gelten als intelligent und selbstständig, da sie mithilfe jeder Menge Technik Hindernisse erkennen und so das gewünschte Putz-Ergebnis liefern.

Einer der bekanntesten Hersteller von Saugrobotern ist das Unternehmen iRobot, das die „Roombas“ verkauft. Die mehrere hundert Euro teuren Roboter sorgten zuletzt bei Kunden für Ärger und Gelächter, da die Modelle i7 und s9 ihrer Putzaufgabe nur teilweise nachkamen. Das Portal The Verge schreibt, dass sie gegen Gegenstände stoßen und ihre Ladestation nicht mehr wiederfinden. In den sozialen Netzwerken sorgen die „betrunkenen“ Saugroboter für Spott.

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Saugroboter: Update an „Trunkenheit“ schuld

Gegenüber The Verge räumt Hersteller iRobot ein, dass ein Update der Grund für die Störungen bei den Saugrobotern sei. Vor allem die sichere Navigation sei durch die Firmware 3.12.8 nicht mehr gewährleistet, so das Unternehmen. Zuvor hatten Twitter- und Reddit-Nutzer:innen in den sozialen Netzwerken Videos der Roboter geteilt, in denen sie durch Wohnungen irrten und sich im Kreis drehten bis schließlich der Akku aufgebraucht war. Doch nicht alle Roboter seien von den Fehlfunktionen gleich schwer betroffen. The Verge berichtet, dass „manche Roombas länger brauchen, um das Haus zu putzen, andere hingegen die Ladestation nicht mehr wiederfinden und deshalb kaum brauchbar sind“.

Wie The Verge schreibt, könnte das neuste Update die Umgebungskarten, die das Gerät von der Umgebung abspeichert, gelöscht haben. Dies würde die Navigationsschwierigkeiten erklären. Hersteller iRobot gelobt für die „Roombas“ Besserung, allerdings sei erst „in den nächsten paar Wochen“ mit einem erneuten Update zu rechnen, berichtet The Verge. Nutzer:innen der kleinen Putzhilfen müssen bis dahin wohl wieder selbst den Staubsauger in die Hand nehmen. (jjf)

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