Symbolbild: Käse-Rückruf wegen Verunreinigung.
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Symbolbild: Käse-Rückruf wegen Verunreinigung.

Verunreinigter Käse

Todesgefahr droht: Münchner Großhändler ruft Bio-Käse zurück - sogar KATWARN ausgelöst

  • Marc Dimitriu
    vonMarc Dimitriu
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Ein Münchner Großmarkt ruft einen Bio Almbauernkäse zurück. Für bestimmte Gruppen könnte der verunreinigte Käse sogar tödlich sein. Auch die Berliner Filiale ist betroffen.

  • Der Großmarkt Hamberger ruft einen Bio Almbauernkäse zurück.
  • Das Produkt ist verunreinigt und stellt für bestimmte Personen eine gesundheitliche Gefahr dar.
  • Der Käse sollte nicht konsumiert werden. 

München - Der Münchner Großmarkt Hamberger, bundesweit agierender Lieferant für Gastronomie, Hotellerie und Handel, ruft einen Käse aus seinem Sortiment zurück. Es handelt sich dabei um den „Hamberger Bio Almbauernkäse 15% Fett i. Tr.�� mit dem Identitätskennzeichen „DE - BY 10423 - EG“. Der Rückruf* gilt unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum. Der Käse wurde wegen Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes zurückgerufen.

Update vom 7. Juli, 09:47 Uhr: Am Montagnachmittag wurde sogar ein Alarm über die Warn-App KATWARN ausgelöst.

Hamberger-Rückruf: Bio Almbauernkäse verunreinigt

 „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Käse mit Listeria monocytogenes kontaminiert ist“, begründet das Unternehmen den Rückruf*. Der Käse wurde von der Hamberger Großmarkt GmbH in München und Berlin verkauft. Der Käse könne in allen Hamberger Verkaufsstätten zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde dabei auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Käse-Rückruf: Tödliche Gefahr für bestimmte Gruppen wegen Listeria monocytogenes

Bei Schwangeren, Neugeborenen, älteren Personen oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann die Krankheit Listeriose einen schweren Verlauf nehmen und zu Blutvergiftungen, Gehirn- oder Gehirnhautentzündung führen. Im schlimmsten Fall endet sie sogar tödlich. Bei Schwangeren - auch ohne jegliche Symptome - können Früh- oder Fehlgeburten auftreten.

Erst kürzlich rief die Firma „Bioalpin“ aus dem österreichischen Niederndorferberg einen aus der Bisosennerei Hatzenstädt stammenden Schnittkäse zurück. Auch dieser wies eine Verunreinigung mit Listeria monocytogenes auf.

Die Warnung wird gleich auf verschiedenen Kanälen publiziert: Wer die Homepage der Honerkamps Bauernmarkt KG aufruft, bekommt gleich ein Popup angezeigt. Über die Warn-App KATWARN wurde ebenfalls Alarm geschlagen. Und auch diverse Verbraucher-/Rückruf-Webseiten berichten darüber. Die wichtige Warnung: Diese Eier sollten sie nicht verzehren! (md) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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