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Lidl und Kaufland: Auf den Parkplätzen ändert sich was – „Beitrag zur Verkehrswende“

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Von: Markus Hofstetter

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Kunden von Lidl und Kaufland erwartet eine Änderung auf den Parkplätzen einiger Filialen. Das Ziel ist es, einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität zu leisten. 

Neckarsulm - Auch auf den Parkplätzen der Discounter und Supermärkte tut sich viel, nicht nur durch den Verkehr der ankommenden und abfahrenden Einkäufer. So bauen viele Händler ein Netz an Ladesäulen auf. Bei einigen ist das kostenlos, doch bei Aldi machte das Aufladen eines Elektroautos inzwischen kostenpflichtig. Es wird allerdings erwartet, dass Lidl nachziehen wird.

Neuerung auf den Parkplätzen von Lidl und Kaufland: Schwarz-Gruppe kooperiert mit Nextbike

Die Schwarz-Gruppe wartet nun mit einer Neuheit auf. Das Unternehmen möchte durch eine Zusammenarbeit mit dem Fahrradverleiher Nextbike nachhaltige Mobilität fördern. Dabei werden auf den Parkplätzen einiger Lidl- und Kaufland-Filialen Mietfahrräder zur Verfügung gestellt. Durch die Kooperation wolle man „einen zusätzlichen Beitrag zur Verkehrswende“ leisten, heißt es in einer Mitteilung. Alle Mietfahrräder seien mit einem Fahrradkorb für den Transport von Einkäufen ausgestattet.

Die Handhabung soll laut der Schwarz-Gruppe „schnell und unkompliziert“ sein. Bei Nextbike registrierte Kunden können demnach die Fahrräder rund um die Uhr direkt vor den Filialen per App ausleihen. Die dafür vorgesehenen Parkflächen sollen mit entsprechenden Bodenmarkierungen gekennzeichnet werden. Die Rückgabe ist an jeder Nextbike-Station innerhalb eines Stadtgebiets sowie in definierten Bereichen am Straßenrand möglich. Nextbike wurde übrigens vor rund einem Jahr vom E-Tretrollerverleiher Tier übernommen.

Neuerung auf den Parkplätzen von Lidl und Kaufland: Zusammenarbeit zunächst nur in wenigen Filialen

Zunächst will Nextbike vor 18 Lidl- und zwei Kaufland-Filialen in Nordrhein-Westfalen Mietfahrräder zur Verfügung stellen. Der Start erfolgte an Standorten in Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Köln und Oberhausen. Die Kooperation solle künftig weiter ausgebaut werden. Wann oder in welchem Umfang dies erfolgen soll, wird allerdings offengelassen.

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