Ostergeschäft im Einzelhandel
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Die Supermärkte sind an Ostern immer besonders voll.

Ansturm

Einkaufen bei Aldi, Lidl, Rewe an Ostern: Bestimmte Stoßzeiten sollten Kunden meiden

  • Philipp Fischer
    vonPhilipp Fischer
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Einzelhändler wie Aldi, Lidl und Rewe werden an Karfreitag und Ostermontag keine Sonderöffnungen einführen. Hier erfahren Sie, wie Sie dennoch entspannt ihre Ostereinkäufe erledigen können.

München - Pünktlich zu Ostern droht ein regelrechter Ansturm auf die Supermärkte. Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie sollten die Ostereinkäufe deshalb gut geplant sein. Um lange Schlangen zu vermeiden und die geltenden Zugangs- und Abstandsregeln sowie Hygienevorschriften einzuhalten, helfen ein paar Hinweise.

Aldi, Lidl, Rewe und Ekea: Kundenanstrum an Gründonnerstag und Karsamstag erwartet

Vor allem an Gründonnerstag (1. April) und Karsamstag (2. April) müssen Supermärkte wie Aldi, Lidl, Rewe und Edeka wohl mit einem Kundenansturm rechnen. Viele Verbraucher nutzen die beiden Tagen, um ausreichend Lebensmittel oder auch kleine Ostergeschenke vor dem langen Wochenende einzukaufen. Auch der Umstand, dass viele Menschen am 1. April ihr Gehalt, Rente oder Sozialhilfe erhalten, dürfte in diesem Jahr einen Einfluss auf die Kundenfluktuation in den Supermärkten an Ostern haben.

Wer gut vorbereitet sein will und Menschenmengen vermeiden möchte, tat gut daran, Einkäufe bereits zu Beginn der Karwoche zu erledigen. Generell empfiehlt es sich, Supermarktbesuche auf den Morgen oder frühen Nachmittag zu verlegen. Vermieden werden sollten vor allem die Zeiten zwischen 18 Uhr und 20 Uhr - am Gründonnerstag sogar zwischen 16 Uhr und 20 Uhr. Hier wird laut Focus Online mit besonders vielen Kunden gerechnet. Darüber hinaus könnte es zu erhöhten Kundenströmen zwischen 11.30 Uhr und 13 Uhr kommen. Viele Arbeitnehmer werden wohl die Chance ergreifen und am Donnerstag in ihrer Mittagspause letzte Erledigungen für das Osterfest machen.

Aldi, Lidl, Rewe und Edeka: Kunde müssen mit Wartezeiten rechnen

Wer zu den Stoßzeiten einkaufen geht, wird wohl aufgrund der geltenden Abstandsregeln in den Supermärkten mit Wartezeiten rechnen müssen. Um die Anzahl der Kunden im Supermarkt kontrollieren zu können, sind Kunden in vielen Supermärkten dazu verpflichtet, mit einem Korb oder Einkaufswagen einkaufen zu gehen. Sobald diese vergriffen sind, staut es sich an den Eingängen.

Um den Kundenansturm in den Griff zu bekommen haben einige Supermärkte außerdem ihre Öffnungszeiten verlängert. Am 1. April und 3. April öffnen einige Händler jeweils eine Stunde früher als üblich, heißt es laut Focus Online weiter. Einzelhändler wie Aldi Süd, Aldi Nord, Lidl, Rewe und Edeka öffnen ortsabhängig deswegen vereinzelt schon ab 7 Uhr ihre Pforten, statt um 7.30 Uhr oder 8 Uhr. Am Karfreitag (2. April), Ostersonntag (4. April) und Ostermontag (5. April) sind Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte geschlossen. Sonderöffnungen an diesen Tagen sind nicht geplant. (phf)

Mehrere große Einzelhandelsketten planen aktuell außerdem den Ausbau von Corona-Schnelltest-Zentren vor ihren Filialen. Bei Lidl, Kaufland und dm sollen Mega-Zentren vor die Geschäfte kommen.

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