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Leere Regale in Handel und Supermärkten: Das müssen Sie jetzt wissen

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Von: Fabienne Mayer

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Leeres Regal einer dm-Filiale
Lieferengpässe führen zu leeren Regalen bei dm, Aldi, Lidl und Co. (Symbolbild) ©  imagebroker / Imago

In manchen Supermärkten und Drogerien bleiben Regale derzeit teilweise leer. Verschiedene Faktoren führen zu Engpässen bei alltäglichen Verbrauchsgegenständen.

München - Leere Regale bei Supermärkten wie Aldi oder Lidl. Auch in Filialen der Drogerie-Ketten dm und Rossmann fehlt es bei manchen Produkten an Nachschub. Doch nicht nur hier, sogar der Einzelhandel ist von den Lieferengpässen betroffen. Welche Supermärkte und Co. betroffen sind und was Konsumenten noch unbedingt wissen sollten, erfahren Sie hier.

Leere Regale in Aldi, Lidl, dm und Rossmann: Das sind die Gründe

Was wie ein Déjà-vu des ersten Lockdowns wirkt, ist in manchen Supermarkt-Filialen Wirklichkeit. Verbraucher stehen vor leeren Regalen. Produkte können teilweise nicht mehr nachgeliefert werden. Doch anders als im März letzten Jahres sind nicht Hamsterkäufe der Grund. Vor allem die verheerenden Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sorgen dafür, dass die Lager für viele Produkte fast leer sind.

Auch Drogerien sind von den Engpässen betroffen. Vor allem die Lagerung alltäglicher Produkte wie Shampoo, Toilettenpapier oder Zahnpasta wurde durch die Hochwasser massiv beeinträchtigt. Alle betroffenen Märkte richten die Bitte an ihreKunden, Geduld zu haben, sollte ein gewünschtes Produkt einmal nicht verfügbar sein.

Lieferengpässe bei Supermärkten, Drogerien und im Einzelhandel

Als wäre das nicht schon genug, sorgt auch die Krise im Container-Verkehr zu weiteren Lieferengpässe für den Handel und bringt so noch mehr Chaos in die Situation. Lieferslots sind weit im Voraus ausgebucht und es gibt zu wenig Container für die eigentlich zu transportierenden Waren. Die Nachfrage beim Konsumenten jedoch wird nicht weniger. Waren können aus Häfen und Schiffen nicht mehr abtransportiert werden und bleiben dort liegen. Somit fehlen sie logischerweise in den deutschen Supermärkten und Geschäften. Hierbei handelt es sich vor allem um Textilien aus Asien.

Corona als weiterer Grund für Engpass in der Lieferung

Zu allen oben angeführten Gründen kommen die Auswirkungen der Corona-Krise zusätzlich hinzu. Das Coronavirus führt immer noch dazu, dass manche Lieferketten wegen anhaltender Maßnahmen langsamer agieren, als sie es eigentlich könnten. Außerdem kommt in manchen Bereichen eine massiv erhöhte Nachfrage zu zusätzlichen Verzögerung in der Lieferung. Hier vor allem betroffen sind Hersteller von Fahrrädern oder anderen Einzelsport- oder Freizeitgeräten.

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