Erdbeeren und Spargel hat eine Kundin auf dem Moerser Markt gekauft, sie hält eine Plastiktüte in der Hand.
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Die Zukunft von Plastiktüten? Picnic testet ein Pfand-System für Plastikbeutel.

Konzept als Vorbild?

Lieferservice Picnic setzt auf Pfand für Plastiktüten – anstatt Papierbeutel

Der Lieferservice Picnic testet ein Pfand-System für Plastikbeutel. Kunden zahlen 35 Cent pro Plastiktüte, bekommen das Geld bei der Abgabe jedoch wieder erstattet.

Düsseldorf – Der Lebensmittel-Lieferservice Picnic* liefert die bestellten Einkäufe in Plastikbeuteln beim Kunden aus. Damit die Kunststofftüten mehrfach verwendet werden, können die Kunden die Tüten bei der nächsten Lieferung wieder zurückgeben. Obwohl die Recyclingquote laut Picnic bereits bei etwa 80 Prozent liege, prüft der Online-Supermarkt derzeit ein Pfand-System für die Plastikbeutel.

In den Niederlanden kommt das Konzept „Pfand plus Wiederverwendung“ bereits zum Einsatz. Dort zahlen die Kunden bei der Lieferung 35 Cent Pfand, bei der Rücknahme der Tüten wird den Kunden das Geld jedoch wieder erstattet. Damit erhofft sich Picnic, eine hohe Anzahl der Plastiktüten zurückzubekommen und diese für weitere Bestellungen nutzen zu können. Wie das Pfand-System für Plastiktüten funktioniert und wieso Picnic keine Papiertüten verwendet*, berichtet 24RHEIN*. *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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