Tabletten im Rückruf: Hexal warnt wegen einer möglichen Verwechslungsgefahr  bei dem Schilddrüsen-Medikament L-Thyrox.
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Tabletten im Rückruf: Hexal warnt wegen einer möglichen Verwechslungsgefahr  bei dem Schilddrüsen-Medikament L-Thyrox.

Falsche Angabe

Rückruf für wichtiges Medikament: Achtung! Gefahr bei Schilddrüsen-Tabletten

Rückruf von Tabletten. Dringende Warnung! Der Hersteller Hexal ruft das Schilddrüsen-Medikament L-Thyrox zurück, weil Verwechslungsgefahr besteht.

  • Rückruf* von Medikament für Schilddrüse wegen möglicher Verwechslungsgefahr
  • Verpackung der Tabletten L-Thyrox von Hexal ist falsch gekennzeichnet
  • Bei Verwechslungsgefahr drohen gesundheitliche Schäden für Schilddrüsen-Patienten

Kassel - Patienten mit Problemen an der Schilddrüse sollten demnächst ganz genau bei ihren Medikamenten aufpassen. Der Arzneimittelhersteller Hexal aus Holzkirchen in Bayern hat einen dringenden Rückruf für sein Medikament L-Thyrox gestartet. Das berichtet das Gesundheitsprotal Produktwarnung.eu. Auch die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat in einer dringenden Arzneimittel-Meldung deutsche Apotheken aufgefordert, ihren Bestand des Medikaments L-Thyrox zu überprüfen. 

Der Rückruf gilt für die L-Thyrox-Charge mit 100 Mikrogramm Tabletten zu 100 Stück und der Chargenbezeichnung (Ch.-B.): KK2878. Das Haltbarkeitsdatum gilt bis zum Juni 2021. 

Rückruf von Medikament von Hexal: Verwechslungsgefahr droht

Hexal bietet L-Thyrox in vier Dosierungen des Mittels Levothyroxin-Natrium an - 25, 50, 75 und 100 Mikrogramm. 

Wie das Portal Produktwarnung.eu berichtet, könnten die Verpackung der 100 Mikrogramm Charge von L-Thyrox falsch beschriftet sein. Demnach könne es nicht ausgeschlossen sein, dass einige Blister - die Aluminium-Verpackung der Tabletten -  fälschlicherweise die Aufschrift "25µg" tragen. Richtig wäre die Aufschrift "100µg"

Hexal hat deshalb einen Rückruf für diese Charge des Thyrox-Medikaments gestartet, um möglichen Dosierungsfehler vorzubeugen. Durch eine falsche Dosierung von Medikamenten können schwere gesundheitliche Schäden entstehen. 

"Aufgrund dieses Kennzeichnungsfehlers besteht das Risiko der unbeabsichtigten Überdosierung, mit Symptomen, wie sie auch bei einer Überfunktion der Schilddrüse vorkommen", wird die AMK von der Deutschen Apotheker Zeitung zitiert. 

Rückruf von Hexal-Medikament: So erkennen Sie das fehlerhafte Medikament

  • Medikament: L-Thyrox von Hexal100 Mikrogramm Tabletten
  • Packungsgröße: 100 Tabletten
  • Chargenbezeichnung (Ch.-B.): KK2878

Da nicht alle Chargen der 100 Mikrogramm-Version von L-Thyrox betroffen sind, sollten Patienten genau überprüfen, ob sie in Besitz einer möglicherweise fehlerhaften Charge sind. Dazu reicht ein Blick auf die Verpackung. 

Seitlich auf der Faltschachtel befindet sich die Chargenbezeichnung, kurz Ch.-B. Sollte sie "KK2878" betragen, sollten Kunden das Medikament umgehend zur Apotheke zurückbringen und sich dort über weitere Maßnahmen informieren. 

Andere Chargen, Dosierungen und Verpackungsgrößen sollen von dem Rückruf von Hexal nicht betroffen sein. 

Rückruf von Hexal-Medikament: Tabletten für die Schilddrüse betroffen

Das Medikament mit dem Wirkstoff Levothyroxin-Natrium wird unter anderem zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt. 

Das auch Levothyroxin genannte L-Thyrox ist eine künstliche Form des Schilddrüsenhormons Thyroxin. Das Mittle soll einen Mangel des Hormons in der Schilddrüse ausgleichen. 

Sollten Patienten oder Apotheker Rückfragen haben, können sie sich direkt bei Hexal während der Bürozeiten telefonisch unter +49 (0) 800 / 439 25 27, außerhalb der Bürozeiten unter +49 (0) 2065 / 256 1665 oder per E-Mail an service@hexal.com an die Hexal AG wenden. 

Von Philipp Zettler

Rückruf von Pflastern der Firma Hansaplast: Das Unternehmen aus Hamburg warnt. Es besteht Risiko wegen einer möglichen Verunreinigung mit Bakterien.

Aldi-Nord hat einen Rückruf für eine Mini-Wassermelone in seinem Sortiment gestartet. Das Produkt der Firma Catman North GmbH könnte chemische Rückstände aufweisen. Es besteht Gefahr für die Gesundheit

Baby-Produkt im Rückruf: Achtung! Warnung bei Baby-Löffeln, es besteht erhöhte Gefahr von Diabetes, Entwicklungsstörungen und anderen Krankheiten.

Auch diese Süßigkeiten sind von einem Rückruf betroffen: Es droht Erstickungsgefahr. Den Kunden wird geraten, die Produkte zurückzugeben.

Zu einem weiteren Rückruf kam es bei der Discounter-Kette Aldi*. Hier wurde eine Marmelade zurückgerufen.

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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