Eine Frau niest in ein Taschentuch. Im Hintergrund ein gelbes Blumenfeld.
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Experten finden heraus: Pollenflug erhöht Corona-Infektionen (Symbolfoto)

Neuste Studie

Experten finden heraus: Pollenflug erhöht Corona-Infektionen

Die Pollenzeit hat begonnen. Wie Forscher nun herausfinden, kann der Blütenstaub zu mehr Corona-Infektionen führen. Es sei aber kein „extremer Befund“:

München - Zwischen März und August ist Pollenzeit! Für Allergiker bedeutet dies wieder tränende Augen, eine juckende Nase und Heiserkeit. Wie Forscher der Technischen Universität München (TUM) nun herausgefunden haben, können Pollen außerdem zu mehr Corona-Infektionen* führen. Das berichtet HEIDELBERG24*.

Wenn sich die Anzahl der Pollen in der Luft um 100 pro Kubikmeter erhöht, steigt an Orten ohne Lockdown die Infektionsrate im Schnitt um vier Prozent. In deutschen Städten steigt diese Rate sogar zeitweise auf 20 Prozent an, wenn sich bis zu 500 Pollen auf einem Kubikmeter ansammeln. Die Forscher der TUM erkennen bei ihrer Studie, dass der Lockdown eine wichtige Rolle bei der Corona-Infektion spielt. Bei gleichbleibender Pollenkonzentration halbierte sich die Zahl der Corona-Erkrankten, wenn Lockdown-Regeln gelten. Wer sich schützen will, der sollte deshalb eine Maske tragen.

„Die Korrelation zwischen Pollenflug und Infektionen ist offenbar vorhanden, aber gering ausgeprägt“, so Jörg Kleine-Tebbe, Allergologe und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI). Es dürfe nun nicht Panik verursacht werden. „Das ist kein extremer Befund.“ *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN-MEDIA.

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