Gesundheitsgefahr

Wasser-Rückruf: Warnung vor Mineralwasser - kann zu Übelkeit führen

  • Patrick Freiwah
    vonPatrick Freiwah
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Aufgrund von Lebensmittel-Verunreinigung muss ein Getränkeunternehmen aus Deutschland den Rückruf eines Mineralwassers vollziehen.

Schwollen - Kürzlich berichteten wir über ein potenziell gefährliches Mineralwasser aufgrund möglicher Glas-Rückstände, nun startet ein weiteres Unternehmen den Rückruf eines Mineralwassers. Diesmal geht es jedoch um eine anderweitige Bedrohung: Übelkeitsgefühl durch Rückstände von Lösungsmitteln.

Die Markengetränke Schwollen GmbH aus Rheinland-Pfalz informiert, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass vereinzelte Flaschen einer bestimmten Produktion Rückstände einer chemischen Substanz beinhalten.

Rückruf von Mineralwasser in fünf Bundesländern - Gesundheitliche Folgen drohen

Es handelt sich konkret um das Mineralwasser „Berg Quelle Medium“ in der Mehrweg-Glasflasche mit dem Fassungsvermögen 0,75 Liter. Von dem Lebensmittel-Rückruf ist ausschließlich ein Mindesthaltbarkeitsdatum betroffen - der 9. März 2023 (MHD 09.03.2023).

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten oder weitere Produkte der Markengetränke Schwollen GmbH seien von dem Problem nicht betroffen, versichert das Unternehmen aus der Nationalparkgemeinde Hochwald-Hunsrück. Das Wasser mit den gefährdenden Rückständen sei vorwiegend in fünf Bundesländern vertrieben worden: Rheinland-Pfalz, Saarland, NRW, Hessen und Baden-Württemberg.

Mineralwasser mit drohenden Rückständen von Lösungsmitteln: Berg Quellen Medium

Wie erkennen Verbraucher, dass sie eines der bemängelten Berg-Quelle-Mineralwasser erwischt haben? Aufgrund von geruchlichen und auch geschmacklichen Abweichungen, informiert der Hersteller. In der Folge drohen Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Vor weiterem Verzehr wird gewarnt*, stattdessen sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden.

Mineralwasser-Rückruf: Unternehmen entschuldigt sich - Was Kunden jetzt tun können

Wer das entsprechende Produkt gekauft hat, kann es in den jeweiligen Verkaufsstätten wieder umtauschen - auch ohne Kassenbeleg. In einer Mitteilung bedauert die Schwollen GmbH die entstandenen Unannehmlichkeiten und entschuldigt sich für die fehlerhafte Produktion. Weitere Informationen inklusive Kontaktdaten für Nachfragen kommuniziert die Getränkefirma in einem Schreiben.

Vor einiger Zeit brachte ein Mineralwasser-Vergleich von Stiftung Warentest übrigens ein überraschendes Ergebnis:

Nach erheblicher Kritik an der geplanten „Osterruhe“ wurden die Beschlüsse der Bundesregierung wieder gekippt. Was gilt nun für Verbraucher:innen beim Ostereinkauf? (PF) *Merkur.de und HNA.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Eloisa Ramos/imago-images

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