Supermarkt zeigt sich zerknirscht

Rewe-Kunde macht wenig ansehnliche Entdeckung in Bio-Apfel - „heute besonders appetitlich“

Eklig: Ein Rewe-Kunde hat eine unangenehme Entdeckung in einem Rewe-Apfel gemacht und das mit Bildern festgehalten. Doch eines muss man dem Supermarkt zugute halten.

  • Ein Rewe-Kunde beschwerte sich beim Supermarkt über einen Ekel-Apfel.
  • Den Bildern zufolge sah dieser wirklich nicht schön aus.
  • Der Supermarkt reagiert - und natürlich kann man in einen Apfel auch nicht reinschauen.

Düsseldorf - Ein Rewe-Kunde wollte nach einem Einkauf in der Filiale am Flughafen Düsseldorf einfach nur seinen Vitamin-Haushalt auffüllen. Und - offenbar im Auto - einen Apfel genießen. Das Obst für alle Fälle quasi. Sogar ins etwas teurere Bio-Regal hatte er dafür gegriffen. Doch der Appetit verging ihm dann doch gewaltig: Denn der Apfel sah innen nicht gut aus. Gar nicht gut.

Rewe am Flughafen Düsseldorf: Kunde beschwert sich über Ekel-Apfel

Der Kunde fertigte gleich drei Fotos an - der Airbag im Hintergrund deutet darauf hin, dass er sich in einem Auto befand - und postete sie bei Facebook. „Der Bio-Apfel war heute besonders appetitlich“, schreibt er ironisch. Und gibt noch an, wo er ihn gekauft habe. „Rewe - Flughafen DUS“.

Die Bilder zeigen, was er meint: Im Inneren des Apfels ist ein riesiger grau-schwarzer Bereich zu sehen. Ist es ein im Wortsinne fauler Apfel? Oder ist das Schimmel? Dazu wirkt das gute Stück auch noch ziemlich matschig. Die Angaben des Rewe-Kunden sind übrigens nicht bestätigt, aber er hat ja wohl auch keinen Grund, irgendwas zu erfinden.

Rewe am Flughafen Düsseldorf: Supermarktkette reagiert

Rewe meldet sich auch prompt zu Wort und zeigt sich zerknirscht: „Wir bedauern, dass du deinen Apfel nicht genießen konntest. Das entspricht natürlich nicht unseren hohen Qualitätsanforderungen“, schreibt die Supermarkt-Kette und bittet den Kunden, Kontakt per E-Mail aufzunehmen.

Was man Rewe aber sicherlich zugute halten muss: In einen Apfel kann man nicht reinschauen. Und äußerlich sah das gute Stück wohl gut aus, sonst hätte der Kunde kaum reingebissen. Bei einem Naturprodukt kann so etwas schon mal passieren. Eine andere Facebook-Nutzerin geht den Kunden deswegen auch - etwas übertrieben - prompt an: „Da hatte die Kollegin mit dem Röntgenblick wohl gerade frei, oder hast du es gesehen?“, meckert sie und geht den Apfel-Kunden noch weiter an.

Der dürfte immerhin versorgt sein - und nach der Kontaktaufnahme mit Rewe einen Ersatz-Apfel bekommen. Verbraucher sollten derzeit aufpassen - in einem Snack wurde Gift gefunden, dieser wurde deswegen zurückgerufen. (lin)

Rubriklistenbild: © Facebook

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