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Richtig heizen: Mit diesen Tipps sparen Sie bares Geld - und tun der Umwelt Gutes

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Mann dreht an einer älteren Heizung am Thermostat Symbolfoto.
Mit ein bisschen Feintuning an der Heizungstemperatur und gesundem Menschenverstand lassen sich oft Heizkosten sparen (Symbolbild). © Imago / C3 Pictures

Öl, Wasser, Strom und Gas werden immer teurer. Das schlägt sich auf die Heizkosten der Privatleute nieder. Wer ein paar wenige Tipps und Regeln beachtet, kann viel Geld sparen.

München - Nicht wenige Menschen meinen, dass sie in ihrem Haushalt die meiste Energie für Elektrogeräte verbrauchen. Das ist falsch. Energiefresser Nummer eins (und damit Kostenverursacher Nummer eins) ist die Heizung. Doch Heizen geht nicht nur ans Geld. Heizungen und einheizen stellen eine enorme Belastung für die Umwelt dar. Denn nicht nur die Wohnungen werden aufgeheizt, sondern auch unser Klima. Wer ein paar wenige Tricks beachtet, kann drei Dinge schaffen: erstens ein besseres Raumklima. Zweitens Geld zu sparen. Und drittens der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Heizkosten sparen - Richtige Temperaturen in Innenräumen

Was viele nicht wissen: Wir frieren oft, weil wir heizen. Der menschliche Körper passt sich schnell höheren Temperaturen an. Viele bemerken irgendwann gar nicht mehr, dass sie in einem völlig überheizten Raum sitzen. Kommen sie dann in einen „normaltemperierten“ Raum, beginnen sie schnell zu frieren.

Ein Wohnraum muss im Winter nicht 24 Grad oder mehr haben. Die moderate Temperatur für Wohnräume liegt um die 20 Grad. Im Badezimmer können es circa 22 Grad sein. In dem Schlafräumen 16 - 18 Grad. Einige bevorzugen sogar noch weniger. Tipp: Wer schnell friert, sollte besser eine Wärmflasche mit ins Bett nehmen, statt das Schlafzimmer stark zu heizen. Wer beim Fernsehen schnell kalte Füße bekommt, kann sich unter eine gemütliche Decke kuscheln.

Heizkosten sparen, Raumklima verbessern mit richtigem Lüften

Die Heizung ‚ballert‘ und das Fenster ist gekippt. „Man braucht ja frische Luft“ - ganz schlechte Idee. Das Lüften im Winter unterscheidet sich grundsätzlich vom Lüften im Sommer. Im Winter ist die Luft meist kalt und trocken. Im Sommer warm und feucht. Die trockene kalte Luft von draußen ist perfekt, um stickige Heizungsluft in den Innenräumen gegen frische auszutauschen. Damit die Wände nicht auskühlen - und wertvolle Energie verloren geht - ist Stoßlüften angesagt. Dazu die Heizung runterdrehen und alle Fenster komplett öffnen. Faustregel: Wenn die kalte Luft in der vom Fenster entferntesten Ecke angekommen ist, wird das Fenster wieder geschlossen. Die Heizung wieder auf die gewünschte Temperatur gestellt.

Wer tagsüber zu Hause ist, sollte auf diese Art drei- bis fünfmal täglich durchlüften. Wer nicht zu Hause ist, lüftet im Winter zweimal am Tag. Direkt am Morgen nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen. So kann man sichergehen, dass die Luft ausgetauscht ist, die Räume jedoch nicht auskühlen und wertvolle Heizenergie erhalten bleibt.

Heizkosten einsparen - Möbel richtig stellen und Heizkörper checken

Heizkörper sollten frei stehen. Weder Couch noch Vorhang davor hängen oder stehen. Ein verdeckter Heizkörper kann die Wärme nicht richtig in den Raum abgeben. Wer seinen Heizkörper komplett aufdreht und dennoch meint, dass es im Raum nicht richtig warm wird, sollte Hand anlegen. Bedeutet, den Heizkörper abtasten ob er an allen Stellen gleichmäßig warm ist. Ist das nicht der Fall, gilt es, den Heizkörper zeitnah zu entlüften.

Heizkosten einsparen - Warmer Pullover und heiße Mahlzeiten

Im Winter ist es eigentlich normal, einen warmen Pullover anzuziehen. Wer in T-Shirt und kurzer Hose am Sofa sitzt, ist entweder extrem hart im Nehmen oder hat die Heizung zu hoch gedreht. Besser ist es, sich der Witterung im Freien entsprechend anzuziehen und öfters mal einen heißen Tee oder eine warme Mahlzeit zu sich nehmen. Das wärmt den Körper und ist allemal günstiger, als ein paar Liter Öl oder Gas zu verbrauchen.

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