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„Wir sind begeistert“: Roboter liefert jetzt Pizza nach Hause

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Von: Ines Baur

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Pizza-Lieferroboter in einem Park.
Ja wo laufen sie denn? Lieferroboter des Pizza-Lieferdienstes bringen jetzt Calzone an die Haustür. © Pressebilder Lieferroboter / (c)Domino‘s Pizza Deutschland

Ein Pizza-Lieferdienst setzt KI und technologischen Fortschritt. Testweise liefert nun ein Roboter die Quattro Formaggio der Kundschaft direkt an die Haustüre.

Berlin - Der Pizza-Lieferdienst Domino‘s gehört zu den Unternehmen, die immer wieder mal was Neues ausprobieren. Es gab schon Testläufe, die Pizza mit Drohnen auszuliefern. Jetzt probiert Domino‘s Pizza in Deutschland eine neue Technologie aus: einen Lieferroboter.

Roboter beliefert die „Golden Mile“

Dieser Roboter ist aktuell wohl der einzige seiner Art, der auf den Gehwegen Berlins herumkurvt. Und er ist auch der erste Lieferroboter, der eine offizielle Genehmigung für den Betrieb im öffentlichen Raum Berlins erhalten hat. Das Projekt startet der Pizza-Bäcker gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen Teraki. Die GmbH ist spezialisiert auf Software für Künstliche Intelligenz. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, präzises maschinelles Lernen in der Automobil-, Drohnen- und Roboterindustrie zu ermöglichen, ohne dabei die Sicherheit zu gefährden. Denn der Roboter ist lernfähig.

Domino‘s Roboter lernt mit jeder Bestellung dazu

Geliefert wird mit einem vierrädrigen Lieferroboter, der in einem isolierten Fach frische, heiße Pizza und Snacks transportieren wird, heißt es in der Pressemeldung. Durch seine besondere, ausgeprägte Sensorik - Kameras, Radar, Telematik - lernt der Lieferroboter mit jeder Bestellung mehr, sich auf den Bürgersteigen der Hauptstadt zurechtzufinden. Einsatzgebiet ist zunächst lokal in Charlottenburg Nord, um bestehende Algorithmen zu optimieren und so den Autonomiegrad des Roboters mit jeder Lieferung zu erhöhen.

„Wir sind begeistert, dass wir mit Domino‘s Roboterlieferungen anbieten können. Die führende Technologie von Teraki, die hinter diesem Roboter steht, stammt aus der Automobilbranche und sorgt für sicherere Lieferungen bei geringeren Kosten. Unsere Software wurde in der Automobilindustrie getestet und liefert hervorragende Ergebnisse, die auch von den Behörden zertifiziert wurden. Das ist genau das, was wir zusammen mit Domino‘s Pizza tun, die ein Innovator in diesem Bereich sind“, sagt Geert-Jan van Nunen, CCO von Teraki.

Domino‘s Roboter soll nicht die Fahrerinnen und Fahrer ersetzen

Der Roboter solle nicht die Menschen ersetzen. Eher möchte Domino‘s mit dem Projekt Weichen stellen, um zukünftig auf die Herausforderungen auf dem Markt zu reagieren. Die Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Teraki und deren umfangreiche Erfahrung in diesem Bereich spielt eine entscheidende Rolle: „Wir sind stolz, gemeinsam mit Teraki dieses Projekt voranzutreiben, und gegenseitig voneinander zu lernen, um Domino‘s optimal auf die Anforderungen an den Markt der Zukunft vorzubereiten“ sagt Andrè ten Wolde, Domino‘s Pizza Enterprise CEO Europe.

Besonders im Hinblick auf den stark umkämpften Arbeitsmarkt und den Mangel an Fahrerinnen und Fahrer, sei man davon überzeugt, zukünftig auf die Unterstützung von Lieferrobotern angewiesen zu sein. „Wir sehen Lieferroboter zukünftig als Ergänzung zu unseren Fahrerinnen und Fahrern im nahen Umkreis unserer Stores und niemals als Ersatz“, betont der CEO. Ziel der mehrwöchigen Testphase ist es, ausreichend Informationen zu sammeln, die für die Weiterentwicklung und einen zukünftigen Einsatz von Lieferrobotern in Stadtgebieten hilfreich sein werden.

Bei einem Test von großen Pizzalieferdienste enttäuschten Domino‘s und seine Konkurrenten.

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