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Bier-Rückruf ausgerechnet zum Oktoberfest: Eine Brauerei warnt vor Alkohol in einem „alkoholfreien“ Bier.

Ausgerechnet zum Oktoberfest

Rückruf: Brauerei warnt vor „alkoholfreiem“ Bier - Falsche Etiketten auf Flaschen 

Besonders Autofahrer sollten diesen Rückruf ernst nehmen: Eine Brauerei ruft Bier zurück.

Neumarkt - Liebhaber von alkoholfreiem Bier sollten aktuell von der Lammsbräu-Variante des nüchternen Erfrischungsgetränks Abstand nehmen. Die Brauerei aus der Oberpfalz warnt, dass einzelne Flaschen mit falschem Etikett versehen worden seien und so fälschlicherweise als alkoholfrei deklariert seien.

Entstanden sei das Problem durch eine technische Panne, wie die Brauerei Lammsdorf mitteilt. Deshalb seien die alkoholfrei-Etiketten auf einzelnen Flaschen einer Charge des alkoholhaltigen „Lammsbräu Zzzisch Bio-Edelpils“ gelandet. 

Bier-Rückruf: So lassen sich alkoholhaltige Flaschen erkennen

Allerdings wurden nur die Front-Etiketten falsch geklebt. Die Aufkleber auf der Rückseite und am Hals seien richtig geklebt worden und weisen so auch auf den Alkoholgehalt von 4,7% hin, die das „Zzzisch Bio-Edelpils“ normalerweise in sich hat. Betroffen sei zudem ausschließlich eine Charge des Bieres mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2020. Ein ähnlicher Vorfall hat sich schon einmal ereignet, allerdings bei Penny.

Die Brauerei hat nach eigenen Angaben „vorsorglich alle in den Lagern befindlichen Flaschen der kompletten Charge mit Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.20 sperren lassen.“ Zudem sei der Handel informiert worden und aufgefordert worden, die Flaschen aus dem Verkauf zu nehmen.

Sollte eine entsprechende Flasche dennoch in den Verkauf gelangt sein, können Kunden diese beim jeweiligen Händler zurückgeben. Der Kaufpreis werde laut Lammsbräu auch ohne Kassenzettel erstattet.

Seit 40 Jahren: Alkoholfreies Bier wird immer beliebter

Aktuell sorgt ein außerdem ein Rückruf bei Rossmann für Aufregung: In einem Dusch- und Badegel wurde ein gefährliches Bakterium entdeckt.

Ein Hersteller ruft seine Röstzwiebeln wegen möglicher Metallstücke zurück. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht ausgeschlossen werden.

In Haimhausen in Oberbayern geht das Brauerei-Sterben weiter: Jetzt schließt ein 400 Jahre alter Betrieb - den Betreibern bleibt nichts anderes übrig, als zu resignieren. *(Merkur.de)

rjs


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