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Käse-Rückruf: Listerien-Verdacht - diese Sorten sollten Sie auf keinen Fall verzehren

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Von: Christoph Gschoßmann

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Ein Käse wird zurückgerufen (Symbolbild).
Ein Käse wird zurückgerufen (Symbolbild). © Christin Klose/dpa-tmn

Vorsicht bei diesen Käsesorten: Eine Käserei ruft vier ihrer Produkte zurück. Verbraucher sollten die Sorten auf keinen Fall verzehren, sondern zurückgeben.

München - Gesundheitsgefahr für Käse-Esser: Vier Käsesorten aus der Käserei Wilhelm Mack in Mittelhessen sind möglicherweise nicht zum Verzehr geeignet und werden aus dem Handel genommen. Der Grund für den Rückruf ist ein Verdacht mit einer Listerien-Kontamination. Um diese Sorten geht es:

Bliestaler Sauermilchkäse, Wilma Bauernhandkäse, Wilma Edelharzer und Wilma Korbkäse. Die Produkte sind mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 20.06.2022, 23.06.2022 und 27.06.2022 versehen.

Diese Käsesorten sollte man nicht verzehren.
Diese Käsesorten mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten sind betroffen. © Käserei Wilhelm Mack

Die Käserei sitzt im mittelhessischen Hüttenberg (Lahn-Dill-Kreis). Vom Verzehr der Käsesorten rät die Firma dringend ab. Kunden können den Käse im Einzelhandelsverkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Listerien können besonders Schwangeren, Kleinkindern und Immungeschwächten schaden

Mit Listerien ist nicht zu spaßen, auch wenn eine Listeriose meist harmlos verläuft: Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Besonders Schwangere, Kleinkinder und Immungeschwächte sind gefährdet.

Für ungeborene Kinder drohen Frühgeburt, schwere Schädigungen oder sogar das Absterben des Fötus - selbst, wenn die Schwangere die Erkrankung manchmal gar nicht bemerkt. Bei Symptomen sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. Auch frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken. Es sind Blutvergiftungen oder Hirnhautentzündungen zu befürchten. Diese können tödlich enden, auch wenn sie mit Antibiotika behandelt werden können.

Zuletzt gab es auch einen Rückruf wegen Salmonellen in Nudeln: Kunden dieser bestimmten Teigwaren-Sorten sollten diese auf keinen Fall verzehren. Sie wurden deutschlandweit verkauft. (cg)

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