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Lidl ruft geriebenen Käse zurück: Gefahr durch Fremdkörper

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Lidl ruft aktuell geriebenen Emmentaler einer bestimmten Marke zurück, das Produkt könnte Fremdkörper enthalten (Symbolbild). © Anton Aleksenko/ Shotshop / Imago

Das Bundesamt für Verbraucherschutz sprach am Montag eine Produktwarnung aus. Es geht um eine geriebene Käsesorte, die auch bei Lidl in acht deutschen Bundesländern in den Kühlregalen liegt.

Neckarsulm - Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ruft seit Montag (25. Juli) einen geriebenen Emmentaler zurück, der bis zum Bekanntwerden des Warenrückrufs bei Lidl zum Verkauf stand. Für Verbraucher besteht eine Verletzungsgefahr durch Fremdkörper in dem Produkt.

Lidl-Rückruf: Dieses Produkt ist betroffen

Vom Rückruf betroffen ist der geriebene Emmentaler der Marke Milbona in der 250-Gramm-Packung, allerdings nur die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 8. September 2022 und 10. September 2022 und Verpackungen mit dem Veterinärkennzeichen DE BY 301 EG. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt blaue Kunststofffremdkörper enthalten sind, heißt es vonseiten des Herstellers Goldsteig Käsereien Bayerwald GmbH.

Der Käse liegt bei Lidl in Deutschland in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein in den Kühlregalen. Der Discounter nahm das Produkt nach Bekanntwerden des Warenrückrufs allerdings sofort aus dem Verkauf.

Rückruf: So gehen betroffene Verbraucher vor

Wer den geriebenen Emmentaler vor dem Verkaufsstopp erworben hatte, kann das Produkt in allen Lidl-Filialen zurückgeben und erhält den Kaufpreis erstattet. Die Vorlage des Kassenbons ist dafür nicht nötig. Da eine Verletzungsgefahr besteht, sollten Verbraucher den Käse in keinem Fall verzehren. Wichtig zu wissen ist, dass andere Mindesthaltbarkeitsdaten oder weitere Produkte des Herstellers Goldsteig nicht betroffen sind. Auch andere geriebene Käsesorten können weiterhin bedenkenlos verzehrt werden.

Rückrufe kommen immer wieder vor, die häufigsten Ursachen sind mikrobiologische Verunreinigungen wie Keime, Viren oder Bakterien, aber auch Fremdkörper – wie im aktuellen Fall. Die Stiftung Warentest empfiehlt generell, Käse lieber selbst zu reiben. Aufgrund der großen Oberfläche des geriebenen Käses ist er anfälliger für Schimmelbefall.

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