Ungarische Salami wird in einer Halle auf dem Messegelände in Berlin während eines Pressetermines präsentiert. (Archiv)
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Ungarische Salami wird in einer Halle auf dem Messegelände in Berlin während eines Pressetermines präsentiert. (Symbolbild)

Bakterien entdeckt

Wurst-Rückruf: Sogar Bundesamt warnt vor Verzehr

  • Tanja Kipke
    VonTanja Kipke
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In einer Paprikasalami der Marke „Jeden Tag“ wurden gesundheitsschädliche Bakterien entdeckt. Das Bundesamt warnt vor dem Verzehr des zurückgerufenen Produkts. 

Stuttgart - Für die Paprikasalami von „Jeden Tag“ gibt es einen Rückruf. Betroffen sei die 200-Gramm-Packung der Paprikasalami mit der Chargennummer 1104 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29. Mai 2021. Angeboten wurde das Produkt bei der Handelskette Globus. Der Hersteller der Wurst ist die Zentrale Handelsgesellschaft mbH Offenburg (ZHG), die auch den Rückruf veranlasste. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor dem Verzehr der Salami. Erst vor einigen Tage sorgte ein Keks-Rückruf für Aufsehen.

Rückruf von Paprikasalami: Gefährliche E.Coli-Bakterien bei Untersuchung gefunden

Bei einer Routineuntersuchung konnte das Bakterium enterohämorrhagische E.coli (STEC) in der Wurst nachgewiesen werden. In einer Mitteilung beruft sich das Unternehmen auf das Robert Koch-Institut (RKI) und gibt als mögliche gesundheitliche Folgen unter anderem Durchfall und Bauchkrämpfen an. „Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln“, heißt es vom RKI.

Das betroffene Produkt werde sofort aus dem Warenbestand genommen. Kunden, die die Wurst bereits gekauft haben, werden gebeten, diese zu entsorgen oder in den Einkaufsmarkt zurückzubringen. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbeleg erstattet. Vertrieben wurde die Wurst nach Angaben des Bundesamtes in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. (dpa/tkip)

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