Tofu liegt auf einem blauen Teller in einer Küche.
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Eine bestimmte Sorte Tofu (Symbolbild) wird wegen bestimmter Lebensmittelzusatzstoffe zurückgerufen.

Verstoß gegen EU-Verordnung

Rückruf für beliebten Fleischersatz - bei Verzehr droht ein extrem unangenehmer Effekt

Tofu ist Bestandteil vieler Gerichte, vor allem in der asiatischen Küche. Ein Produkt, das aktuell im Umlauf ist, verstößt allerdings gegen eine EU-Verordnung.

  • Viele Menschen in Deutschland entscheiden sich, weniger Fleisch zu verzehren.
  • Als Eiweiß-Quelle wird dann gerne auf Tofu ausgewichen.
  • Das Soja-Produkt einer bestimmten Firma wird aktuell zurückgerufen.

Erlensee- Tofu ist als Fleischersatz in Deutschland weit verbreitet. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt aktuell allerdings dem Verzehr von Tofu des Herstellers Hankuk mit Sitz im hessischen Erlensee. Der vorverpackte und lose in Eimern erhältliche Tofu könne Lebensmittelzusatzstoffe enthalten, die nicht mit einer entsprechenden Verordnung des Europäischen Parlaments in Einklang stehen.

Um folgende Lebensmittelzusatzstoffe handelt es sich:

  • Magnesiumsulfat
  • Bittersalz
  • Borsäure

Die Firma selbst schreibt in ihrer Mitteilung zu dem Rückruf:

Ein erhöhter Verzehr des Tofus kann zu einer abführenden Wirkung führen.

Hanuk Lebensmittel

Verbraucher, die dieses Produkt gekauft haben, werden gebeten, es nicht zu verzehren, heißt es weiter. Alle Kunden können den Artikel in den Einzelhandelsverkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. „Wir, Hankuk Lebensmittel, bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten.“

Das vom Rückruf betroffene Tofu-Produkt der Firma Hankuk

Im Folgenden die wichtigsten Infos zu dem Rückruf (zu dem Firmen aus unterschiedlichen Gründen greifen):

  • Produktbezeichnung: Tofu
  • Hersteller: Hankuk Lebensmittel
  • Verpackungseinheit: Tofu in Fertigpackung, Tofu in Eimern
  • Chargen: sämtlich hergestellten Tofu-Chargen jeglicher Art

(dpa/frs) *Merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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