Aldi Süd Logo auf einem Schild hinter einem Baum
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Großen Supermärkten und Discounter-Ketten wie Aldi droht ein Großteil der Weihnachtsware wegzubrechen.

Wegen Corona-Pandemie

Supermärkte warnen: Engpässe bei Weihnachtsware - tristes Fest könnte drohen

  • VonChristian Kisler
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Schon jetzt weihnachtet es in den Supermärkten sehr, Lebkuchen und Spekulatius sei Dank. Christbaumkugel und Co. drohen aber Mangelware zu werden.

Frankfurt am Main - Beim Besuch der Supermärkte ist es jetzt schon nicht zu übersehen: Weihnachten kommt mit Riesenschritten auf uns zu, und das bei Außentemperaturen von über 20 Grad. Lebkuchen, Spekulatius und Weihnachtsmänner aus Schokolade sind keine Mangelware.

Der Lebensmittel Zeitung zufolge drohendem deutschen Handel allerdings bei sogenannter Nonfood-Ware Engpässe. Davon ist auch weihnachtliches wie etwa Christbaumkugeln betroffen. Nicht zuletzt wegen dieses Mangels in den Supermärkten müssten sich die Kunden auf höhere Preise einstellen. Ein klassischer Fall von Angebot und Nachfrage.

Supermärkte warnen nicht nur zu Weihnachten

Hinweise dazu finden sich seitens der Supermärkte, bereits jetzt, entweder als Handzettel in den Regalen oder als Hinweise online. Das gilt nicht nur für Weichnachts-Produkte. Händler versuchen zwar Ersatz zu beschaffen, doch bereits ab Oktober werde man merken, dass Ware fehle.

Warum es überhaupt zu Engpässen in den Supermärkten kommt, hat viele Gründe. Die meisten haben mit der Coronavirus-Pandemie zu tun. Das können wegen Infektionen gestoppte Produktionsabläufe sein oder aber geschlossene Häfen in China.

Supermärkte und Handel benötigen Alternativen

Nun gelte es, sich Alternativen zu überlegen und „zu retten, was zu retten ist“. Nicht nur auf Nonfood-Ware spezialisierte Händler müssen versuchen, Lieferausfälle auszugleichen. Auch große Discounter-Ketten wie Aldi und Lidl sind betroffen. Ihr Nonfood-Anteil liegt bei bis zu 20 Prozent, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Dass nach außen ungern kommuniziert wird, dass an so mancher Ware in den Regalen mangeln würde, versteht sich von selbst. Auszugleichen versuchen Händler und Supermärkte das eingeschränkte Angebot durch Premium-Frachten. Das kostet und werden letzten Endes die Verbraucher zahlen müssen. Je nach Produkt 20 Cent bis zu 10 Euro. Nicht nur zu Weihnachten. ckk

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