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Sonnenblumenöl, Benzin, Gemüse: Jetzt steigt auch der Preis für das Lieblingsprodukt der Deutschen

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Von: Laura May

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Nächster Schock beim Einkaufen: Nach den explodierenden Preisen für Sonnenblumenöl, Benzin oder Gemüse, hat sich der Preis für Weizenmehl mehr als verdoppelt.

München – Der Besuch im Supermarkt wird für viele Verbraucher immer frustrierender. Preise verschiedenster Produkte steigen so schnell, wie man es in Deutschland in den letzten Jahrzehnten nicht kennt.

Supermarkt-Preise explodieren: Erst Sonnenblumenöl, jetzt das deutsche Grundnahrungsmittel

Menschen überlegen beim Einkaufen plötzlich, ob sie Standardprodukte wie Öl, Milch oder Butter kaufen – oder doch lieber darauf verzichten. Aktuell steigen die Preise für Gebäck - deutsche Essgewohnheiten kommen ins Wanken.

In keinem Land gibt so viel Brot wie in Deutschland: Rund 3.200 eingetragene Sorten gibt es. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2021 rund 4,9 Millionen Tonnen Brot produziert, im Wert von 10,7 Milliarden Euro. Ein Mensch in Deutschland verzehrt im Schnitt 61 Kilo Brot, wie RTL-News berichtet.

Ausschnitt eines Einkaufswagens, der mit ein paar Lebensmitteln gefüllt ist, als Symbolbild.
Einkaufswagen mit Lebensmitteln (Symbolbild) © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

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Brotlose Deutsche? Explodierende Weizenpreise stellen Essgewohnheiten in Frage

Der Preis für Weizen hat sich in Deutschland im letzten Jahr mehr als verdoppelt. Das bereitet vor allem den Bäckereien große Sorgen. Auf der einen Seite steigen ihre Produktionskosten. Nicht nur wegen der steigenden Getreidepreise – auch Öl, Zucker oder Belag für Sandwiches werden teuer.

Experten gehen 2022 von einer Preissteigerung um die 20 Prozent aus. Die Gründe dafür sind komplex: Zu Pandemie und Rohstoffmangel kommt jetzt der Krieg in der Ukraine. Die EU bezieht vor allem viel ukrainisches Getreide, Obst und Öl – durch den Krieg ist diese Versorgung gestört.

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