Genervte Kunden

Bundesweite Telekom-Panne am zweiten Lockdown-Tag immer noch nicht zu Ende: Kunden stinksauer

  • vonAstrid Theil
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Nachdem es bereits in den vergangenen Tagen zu technischen Problemen bei der Deutschen Telekom kam, werden nun erneut bundesweit Störungen gemeldet.

  • Bei der Deutschen Telekom kam es in den vergangenen Tagen gehäuft zu Ausfällen.
  • Auch seit dieser Nacht melden Kunden vermehrt Störungen bei der Nutzung der Dienste.
  • Das Unternehmen hat sich bisher noch nicht zu den neuesten Problemen geäußert.

Update vom 18. Dezember, 11.50 Uhr: Die Deutsche Telekom scheint die Störungen bisher noch nicht vollends in den Griff bekommen zu haben. So kam es in der Nacht auf Freitag (18.12) zwar nur noch sehr vereinzelt zu Ausfällen, Freitagfrüh begannen die technischen Probleme allerdings erneut. „Täglich grüßt das Murmeltier. Jeden Tag bricht ständig die Verbindung ab“, kommentierte dann auch eine Telekom-Nutzerin aus Bad Reichenhall die anhaltenden Probleme auf der Internetseite allestörungen.de. Um 11.36 Uhr verzeichnete die Seite 311 Meldungen. Sehr viel weniger als in den letzten Tagen, die Tendenz ist jedoch bisher steigend.

Tagelange Störungen: Telekom Kunden genervt im Homeoffice

Erstmeldung vom 17.12.2020: Bonn - „Von der Telekom ist bisher nichts kommuniziert worden und die Störungshotline stark überlastet...“, kommentiert ein Kunde der Deutschen Telekom auf der Internetseite allestörungen.de. In zahlreichen Kommentaren beschweren sich Telekom-Kunden über wiederholte Störungen seit einigen Tagen. Die Nutzer sind sichtlich genervt, was in Kommentaren wie „Es ist so zum Kotzen. Seit Stunden kein TV. Müssen wir nun auch weniger zahlen?“, überdeutlich wird. Besonders ärgerlich sind die Ausfälle für Personen, die im Homeoffice arbeiten. Eine Arbeit von zu Hause aus, scheint aufgrund der Störungen für einige Kunden unmöglich zu sein: „In Bad Reichenhall ständige Abbrüche. Ein normales Arbeiten aus dem HomeOffice ist kaum möglich.“

Das deutsche Telekommunikationsunternehmen Telekom hat aktuell scheinbar mit einigen technischen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Bereits am Dienstagabend (15.12.) wurde der Auftakt einer großen Gratis-Aktion der Telekom durch technische Probleme vereitelt. Die Sport-TV-Marke der Deutschen Telekom - Magenta Sport - war am Dienstagabend weder für zahlende Kunden noch für Nutzer des Gratis-Angebots erreichbar.

Telekom: Technische Probleme und bundesweite Ausfälle

In der vergangenen Nacht kam es nun erneut zu massiven Problemen. „Bei mir geht seit ca. 01:30 Uhr nichts mehr“, kommentiert ein Kunde. In der Tat vermeldet die Internetseite allestörungen.de ab etwa 1:30 Uhr bundesweit zahlreiche Störungen. Um 01:33 Uhr waren es allein 1331 Meldungen, die bei der Seite eingingen. Zu besonders vielen Problemen mit der Deutschen Telekom kam es laut allestörungen.de in mehreren großen Städten Deutschlands: Berlin, Hamburg, Frankfurt und München.

Darüber hinaus war besonders das Rhein-Main-Gebiet und Nordrheinwestfalen von den Ausfällen betroffen. Dort funktionieren die Dienste der Telekom teilweise bereits seit mehreren Tagen nicht, wie mehrere Nutzerkommentare zeigen: „5207 Wiesbaden funktioniert es seit zwei Tagen durchgehend nicht. Nicht mal ein bisschen.“ Ein anderer Telekom-Kunde beschwert sich über Probleme in Düsseldorf: „Immer wieder Ausfälle mitten in Düsseldorf- seit Tagen!“

Festnetz- und Internetverbindung gestört - noch keine Äußerung der Telekom

Nachdem die Meldungen zwischen fünf und etwa sechs Uhr nachgelassen haben, registriert die Webseite seit etwa sieben Uhr wieder vermehrt Störungen. Diese betreffen primär die Festnetz- und Internetverbindung. Über die Ursache der Störung liegen aktuell vonseiten des Unternehmens noch keine Informationen vor. Auf Twitter meldet die Deutsche Telekom aktuell nur, dass es aufgrund von Wartungsarbeiten in Einzelfällen zu einem Ausfall des Magenta-TV-Media-Receivers kommen könne. Von anderen technischen Problemen ist allerdings nicht die Rede.

Aufgrund des am gestrigen Tag eingeleiteten zweiten Lockdowns werden bundesweit Menschen erneut vermehrt das Internet nutzen müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Überlastungen oder anderweitigen Problemen kommt ist daher anbieterunabhängig gegeben. (at)

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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