Mann bringt Waren in einen dm.
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In einem dm-Markt kam es zu einem Vorfall.

Sie beschuldigt Mitarbeiterin

Kundin will Klopapier kaufen und erhebt schwere Vorwürfe gegen dm-Markt - Doch am Ende hetzen alle gegen sie

  • Marc Dimitriu
    vonMarc Dimitriu
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Eine dm-Kundin beschwert sich auf Facebook über eine Mitarbeiterin. Mit dem Gegenwind, den sie daraufhin bekam, hatte sie aber wohl nicht gerechnet.

  • Eine Kundin beschwert sich auf Facebook über dm.
  • Sie wirft dem Markt vor, manche Kunden zu bevorzugen
  • Plötzlich schießen alle gegen die Kundin.

Asperg - Das Thema Klopapier ist derzeit wieder in aller Munde. Trotz der Erfahrungen aus dem Frühling beginnen wieder vermehrt Menschen mit Hamsterkäufen, auch wenn das nach Aussagen der Politik und Wirtschaft überhaupt nicht nötig sei. Grund sind wohl die wieder strengeren Corona-Maßnahmen und die Angst vor einem erneuten Lockdown.

dm: Frau will Toilettenpapier kaufen - Am Ende macht sie dem Drogeriemarkt schwere Vorwürfe

Das Ganze hat nun zu einem Vorfall in einem dm-Drogeriemarkt in Asperg in Baden-Württemberg geführt. Eine Frau wollte eine Familienpackung Klopapier kaufen, da diese günstiger ist, als die normale Packung. Allerdings war diese schon ausverkauft. Die Frau beschwerte sich deshalb auf Facebook bei dm: „Die günstigere Toilettenpapier-Familienpackung - ausverkauft, auch das restliche von dm. Auf Nachfragen bei der Dame, die die Regale einräumt, alles ausverkauft. Dann habe ich eben das teurere von Hakle genommen.“

Doch das ist erst der Beginn einer unübersichtlichen Geschichte. Die wütende Kundin schreibt weiter: „Einen Moment später geht eine Verkäuferin mit einer ihr bekannten Dame ins Lager und kommt wenig später mit einer Familienpackung im Wagen wieder raus. Noch lachend mit dem Spruch: ich muss meine Familie versorgen..... Schade das es Kunden gibt, die bevorzugt werden!“

Die Kundin erhält zunächst Unterstützung in den Kommentaren: „Oha, das geht gar nicht, das ist ja unverschämt“, schreibt eine andere Frau. Auch dm reagiert schnell und schreibt: „Hallo, es tut uns leid, dass du eine schlechte Erfahrung gemacht hast. Leider ist es uns über Facebook nicht möglich, uns deinem Anliegen angemessen anzunehmen.“ Sie solle sich doch per Mail an das ServiceCenter wenden.

Kundin beschwert sich bei dm.

dm: Hat Kundin mit Vorwürfen unrecht? Hitzige Diskussion entbrennt

Unter dem Post entwickelt sich aber prompt eine hitzige Diskussion. Eine Userin, die laut ihrem Profil bei dm arbeitet, erklärt, dass nur Mitarbeiter in das Lager dürften: „Es war sehr wohl hier der Fall, dass es eine Mitarbeiterin von der Filiale war, den sonst geht keiner ins Lager und holt sich was er will. Nicht mal Bekannte oder Familienmitglieder, da ist nur Zugang für Mitarbeiter/in.“

Eine weitere Frau meldet sich zu Wort und wirft der Kundin vor nicht alle Fakten zu kennen: „Zu ihrer Information: Die Dame, welche die Packung bekommen hat, ist eine Mitarbeiterin dieser Filiale! Die Kollegin befindet sich gerade im Urlaub und hat extra angerufen. Es ist schade, dass Sie solche Dinge auf Facebook verkünden, ohne die Fakten zu kennen.“ Ein anderer User wirft der Frau vor: „Muss man Leute echt öffentlich so bloßstellen, weil man jetzt 7 Cent mehr für den Toilettengang ausgeben muss?“ Endgültig geklärt wurden die Vorwürfe aber auf Facebook nicht. Lange war der Drogeriemarkt dm für seine Preisgarantie bekannt. Jetzt erhöht der Konzern seine Preise drastisch - betroffen sind über 1000 Produkte. (md)

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