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Kinderwunsch: Trampolin im eigenen Garten - was geht und was geht nicht

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Von: Ines Baur

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Mädchen springt auf Trampolin
Hoch im Kurs stehen nicht erst seit der Corona-Krise Sport- und Freizeitartikel. Wunsch vieler Kinder und Jugendlichen: das eigene Trampolin. © DPA

Ganz großer Wunsch vieler Kinder und Jugendlicher ist das eigene Trampolin im Garten. Doch was gibt es in Bezug auf Ruhezeiten und Nachbarschaft zu beachten?

Hüpfen, toben, spielen, chillen - ein Trampolin ist zu vielem zu gebrauchen. Nicht nur Kinder liebäugeln mit dem Sport- und Spielgerät. Auch Jugendliche und Erwachsene hätten gerne ein Trampolin im eigenen Garten. Doch auf was sollten sie vor dem Kauf achten? Müssen Nachbarn um Erlaubnis gefragt werden? Darf ein Mieter eines Mehrparteienhauses ein Trampolin aufstellen? Und wie wichtig ist es Ruhezeiten einzuhalten?

Trampolin im Garten: Das gilt für Wohnungseigentümer

„Verfügt ein Wohnungseigentümer über einen Garten, der in der Teilungserklärung als ‚Ziergarten bzw. Terrasse‘ beschrieben ist und hat er dafür ein Sondernutzungsrecht, kann er auch dann ein Trampolin aufstellen, wenn sich ein anderer Wohnungseigentümer dadurch gestört fühlt“, schreibt das Portal Immowelt in einem Ratgeber.

Verankert der Wohnungseigentümer das gute Stück allerdings, handle es sich um eine bauliche Veränderung. In dem Fall wird er einen einstimmigen Beschlusses der gesamten Eigentümergemeinschaft einholen müssen.

Jeder kann in Frieden hüpfen, wenn es dem Nachbarn auch gefällt

Stolze Eigenheimbesitzer brauchen in der Regel keine Einverständniserklärung vom Nachbarn. Um des Friedens Willen sollte das Trampolin jedoch in einiger Entfernung von der nachbarlichen Terrasse aufgebaut sein. Eine schöne Geste ist es allemal, die Nachbarschaft über die Anschaffung des Trampolins zu informieren und die Ruhezeiten einzuhalten. Die sind in der Regel von 22.00 bis 6.00 Uhr und von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen.

Ruhezeiten gelten übrigens nicht als Zeiten der absoluten Stille. Kinderlachen, Wohngeräusche, Unterhaltungen und so weiter sind auch in Ruhezeiten zulässig. Und wird so leise gehüpft und gesprungen, dass es niemand stört, wird es auch niemand schimpfen.

Warum eigentlich nicht? Ein Trampolin im Büro

Wer richtig Trampolin springt, tut was für seine Gesundheit. Bereits ein sanftes Training ist gut für Gelenke, Muskeln und Knorpel. Zudem soll es den Stoffwechsel fördern und somit den Körper besser mit Nährstoffen versorgen. Ausdauerndes Springen stärkt Herz und Kreislauf. Allerdings sollte man beim Trampolin springen auch vorsichtig sein, warnt nun eine Mutter. Darüber berichtet 24vita.de*.

Eine der prominentesten Trampolin Springerinnen hierzulande dürfte Annalena Baerbock sein. „In Robert Habecks und meinem Büro steht ein kleines Trampolin“, erzählte die Grünen Politikerin in einem Interview mit dem Traunsteiner Tagblatt. Einen Salto bekäme sie noch hin, allerdings nur auf einem großen Trampolin, in einer Turnhalle. Und nicht auf dem kleinen im Büro. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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