Ein neues Update von Whatsapp sorgt für Aufsehen. Mit einem Trick kann man die Änderung umgehen.
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Bei WhatsApp sollen bald selbstzerstörende Fotos kommen.

Selbstzerstörende Fotos kommen

WhatsApp arbeitet an neuer Funktion - Wer gerne pikante Inhalte teilt, wird sich freuen

  • Momir Takac
    vonMomir Takac
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Selbstzerstörende Nachrichten gibt es bei WhatsApp bereits. Diese Funktion soll jetzt erweitert werden. Das liefert auch Raum für pikante Inhalte.

Nach der Kritik an den neuen Datenschutzregeln verlor WhatsApp viele Nutzer. Weil sie befürchteten, dass verstärkt Daten an den Mutterkonzern Facebook weitergeleitet werden könnten, wanderten etliche User an Konkurrenten wie Threema, Signal oder Telegram ab.

Deshalb ist es für den in Deutschland immer noch beliebtesten Messenger wichtig, sich weiterzuentwickeln. Und tatsächlich ist WhatsApp in letzter Zeit umtriebig gewesen und etablierte viele neue Funktionen, um den Dienst attraktiver zu machen. Beispielhaft zu nennen sind hier der Dark Mode und die neue Taste, mit der Videos ohne Ton verschickt werden können.

WhatsApp: Nach selbstzerstörenden Nachrichten kommen jetzt die Fotos dran

Doch die Entwickler bei WhatsApp tüfteln schon an einem weiteren Feature, das Nutzern bekannt vorkommen dürfte. Bereits im November 2020 hatte der Messenger selbstzerstörende Nachrichten eingeführt. Ist die Funktion aktiviert, verschwinden Nachrichten automatisch, wenn ein User sieben Tage lang die App nicht öffnet.

Diese Möglichkeit soll es bald auch bei Fotos geben. Die Idee: Verschickte Fotos, Memes oder GIFs werden bei beiden Chatpartnern oder in Gruppen nach einem festgelegten Zeitpunkt gelöscht. Die Funktion wurde zunächst in einer Beta-Version von WhatsApp gefunden, sie soll aber für iOS und Android kommen, wie WABetaInfo auf Twitter schreibt.

WhatsApp: Neue Funktion macht Messenger noch privater

Mehr noch, die Bilder sollen nicht nur entfernt werden. Auch soll eine Exportsperre aus WhatsApp eingerichtet werden. Das Speichern der Fotos würde damit unmöglich. Einen Haken gibt es allerdings: Noch wird der Absender eines Fotos nicht gewarnt, wenn der Empfänger davon ein Screenshot macht.

Doch auch diese Funktion soll ermöglicht werden. Wie WABetaInfo weiter erklärt, soll sie nach dem gleichen Prinzip wie bei Instagram Direct funktionieren, wo überprüft werden kann, ob jemand von einer Aufnahme ein Bildschirmfoto angefertigt hat.

Die neue Funktion der selbstzerstörenden Fotos dürfte WhatsApp noch intimer und privater werden lassen, eignet sie sich doch hervorragend zum Versenden pikanter und sehr persönlicher Inhalte. (mt)

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