1. Startseite
  2. Verbraucher

WhatsApp: Wenn Sie diesen Schritt gehen, wird Ihr Konto gesperrt - Sie haben es vielleicht schon getan

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Andreas Knobloch

Kommentare

 Zwei Jugendliche nutzen auf ihren Smartphones den Whatsapp-Messenger.
Selbst am Bahnsteig sendet man mal schnell was über WhatsApp durch - doch Vorsicht! Nicht alles toleriert der Messenger-Dienst. © Henning Kaiser/dpa

WhatsApp ist keine Spielwiese, auf der alles erlaubt ist, im Messengerdienst gibt es auch Regeln, wer die missachtet, der fliegt.

München - Messenger-Dienste sind in der heutigen Zeit unumgänglich. Schnelle Kommunikation in der großen WhatsApp-Gruppe hilft vielen weiter. Da entdeckt jemand ein witziges Meme und schickt es allen. Oder jemand hat den Zugang hinter eine Bezahlschranke einer Zeitung und macht einen Screenshot - doch Halt, das sollten sie ab sofort lassen.

In WhatsApp könnte das zur Folge haben, dass sogar ihr Gruppenchat gelöscht wird. Das zeigt ein Fall aus Indien, über den das Portal Torrentfreak berichtet. Torrentfreak ist ein sehr bekannter Blog, der sich vor allem mit Urheberrecht, Filesharing, Datenschutz und ähnlichem auseinandersetzt.

WhatsApp: Aufpassen! Wenn Sie das tun, wird ihre Gruppe gelöscht oder das Konto gesperrt

Allgemein bekannt ist, dass in den Allgemeinen Nutzungsbedingungen schon Richtlinien verankert sind, die eine Sperre des WhatsApp-Kontos vorsehen, wenn diese verletzt werden. Beispielsweise wären verdächtige Gruppennamen ein Grund. Gewaltverherrlichende oder pornografische Inhalte sollen somit verhindert werden. Sollten Sie zu viele Spamnachrichten oder Schadcodes versenden, könnte der Dienst auch eingreifen. Selbst die Telefonnummer zu oft wechseln, wäre ein verdächtiger Schritt.

Nun hat WhatsApp wohl mehrere Gruppen in Indien gelöscht, weil in dieser urheberrechtlich geschützte Inhalte in großem Maße weitergegeben wurden. Das können in etwa Screenshots von Portalen sein, die zahlungspflichtig einzusehen sind.

Viele User haben nichtsahnend oder ohne nachzudenken sicherlich schon solche Inhalte an ihre Kontakte weitergegeben. Jeder sollte sensibilisiert sein, vorsichtiger mit solchen Dingen umzugehen.

WhatsApp: Journalistische Bezahl-Inhalte teilen, könnten bitter für Sie werden

In Indien wurde von einer großen Zeitungsgruppe eine Strafanzeige gegen das Teilen ihrer Publikationen in WhatsApp-Gruppen getätigt, das schrieb Torrentfreak am 28. Dezember 2021. In diesem Jahr soll es dazu eine Anhörung geben, bis dahin hat aber der Dienst vorsorglich alle betreffenden Gruppen gelöscht. Der Grund des Verlags ist logisch: Wer Bezahl-Inhalte teilt, verhindert die Rekrutierung neuer Leser. Beschuldigte WhatsApp-Gruppen seien nur aus dem Zweck erstellt worden, um Inhalte des Verlags zu verbreiten.

Die Anhörung soll Anfang Mai 2022 stattfinden. (ank)

Auch interessant

Kommentare