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WhatsApp: Mysteriöse Enthüllung angekündigt - „Etwas sehr Interessantes“

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Weißes WhatsApp-Logo auf einem schwarzen Bildschirm eines Handys, das ein Nutzer im Dunkeln in einer Hand hält.
Ein Insider kündigt für die kommenden Tage eine Enthüllung an. Dafür hat er fast ein Jahr lang „interessante Informationen“ über WhatsApp gesammelt (Symbolbild). © IMAGO / NurPhoto / Mayank Makhija

WhatsApp verunsicherte seine User kürzlich mit einem AGB-Update, Nachrichten über angeblich neue Einstellungen machten die Runde. Nun hat ein Insider Enthüllungen angekündigt.

Manlo Park - Der Blog WABetaInfo ist für seine Expertise zu WhatsApp bekannt, doch wer genau dahinter steckt weiß man bislang nicht. Der oder die Macher betreiben außerdem einen bekannten Twitter-Kanal und sind auch auf Github, Discord und anderen Plattformen vertreten. In einem Tweet vom 26. Mai erwähnt WABetaInfo jetzt „etwas sehr Interessantes“ über WhatsApp für iOS und Android. „Ein paar Mitglieder meines Discord-Servers haben mir geholfen, das herauszufinden“, heißt es in dem Tweet weiter. „Ich werde in den kommenden Tagen in einem Artikel darüber sprechen.“ – so endet die vage Ankündigung des Insiders. Worum könnte es gehen?

Klar ist nur, dass WABetaInfo dafür seit letztem Jahr Daten sammelte und es sich nicht um etwas handelt, das sich noch in der Entwicklung befindet. Es betrifft also ein bestehendes Feature von WhatsApp. Nutzer spekulieren unter dem Post, um was es sich handeln könnte. Einer vermutet: „Geht es um einen plattformübergreifende Chat-Backup-Option für verschiedene Plattformen?“ Die Auflösung des Insiders steht noch aus.

Immerhin, eine Kleinigkeit verrät der Insider schon jetzt, allerdings zu einem ganz anderen Thema: Auf WhatsApp gibt es jetzt das Emoji der Flagge von Refugee Nation. Sie gilt als Symbol für die Solidarität mit Flüchtenden und ist angelehnt an die Farben der Rettungswesten. Über eine Kombination aus vier bestehenden Emojis können Nutzer die Flagge in den Chat posten.

Whatsapp: Was passiert, wenn Nutzer die AGBs nicht akzeptieren?

Offiziell sollten Nutzer bis zum 15. Mai den neuen Nutzungsbedingungen von WhatsApp zustimmen. Was ohne Zustimmung passieren würde, war zunächst unklar. Doch es zeichnet sich ab, dass Nutzer auch ohne Zustimmung zunächst noch telefonieren oder Nachrichten erhalten und beantworten können. Nach und nach verschwinden die Funktionen aber, einen neuen Chat mit einem unbekannten Kontakt können sie beispielsweise nicht mehr beginnen. Langfristig müssen Kunden also zustimmen, wenn sie WhatsApp weiter nutzen wollen, bei dem konkreten Zeitpunkt bleibt der Konzern allerdings vage. Ursprünglich sollten User die neuen AGB bereits im Februar 2021 akzeptieren, doch der Konzern verschob die Frist um knapp drei Monate.

Whatsapp: Ist die Einstellungen in Gruppen wirklich neu?

Nach der Ankündigung der neuen Nutzungsbedingungen waren Verbraucher verunsichert. Panische Nachrichten machten die Runde, die vor neuen Einstellungen in Gruppen auf WhatsApp warnten. Angeblich soll der Messenger-Dienst die Einstellungen „heimlich geändert haben“. Die Nachrichten warnten davor, dass bei den Datenschutzoptionen standardmäßig „Jeder“ voreingestellt war. Ein WhatsApp-Nutzer kann demnach von jedem zu einer Gruppe hinzugefügt werden – es sei denn die Einstellung wird manuell verändert. Das ist prinzipiell richtig, allerdings war diese Information irreführend, da die Voreinstellung bereits seit 2019 Standard ist und keineswegs gerade erst geändert wurde.

Darum geht es bei den Nutzungsbedingungen wirklich

Dennoch lohnt es sich, einen kritischen Blick auf die neuen Nutzungsbedingungen zu werfen. Denn die Änderung erfolgt nicht ohne Grund. WhatsApp möchte die App monetarisieren. Das bedeutet: Mit den neuen AGB ist es künftig möglich, dass Unternehmen direkt mit den WhatsApp-Nutzern kommunizieren. Es ist außerdem ein Hinweis enthalten, wie die Informationen gespeichert und verwaltet werden. Die End-to-End-Verschlüsselung bleibt allerdings weiterhin erhalten, was laut Konzernangaben bedeutet, dass WhatsApp selbst die Inhalte der Nachrichten nicht lesen kann. Dafür bekommt Facebook weiterhin interessante Metadaten zur Verfügung gestellt, etwa die Information, wer mit wem schreibt oder wie oft und wann Nutzer die App öffnen. Laut der Datenschutzverordnung in der Europäischen Union dürfen Unternehmen diese Informationen und Metadaten allerdings nicht für Werbung nutzen.  

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