WhatsApp-Logo auf dem Handy, ein zweites Handy mit Whatsapp-Chat
+
Macht WhatsApp einen Rückzieher? Der gut informierte Insider-Blog WABetaInfo berichtet von einer Neuerung in puncto AGB - zum Vorteil vieler Nutzer (Symbolbild).

Neue Nutzungsbedingungen

WhatsApp rudert zurück: Umstrittene Änderung doch nur optional

  • VonBettina Menzel
    schließen

Die neuen Nutzungsbedingungen von WhatsApp sorgten dieses Jahr für Aufregung bei Nutzern. Nun wurden Neuigkeiten bekannt, die das Akzeptieren der AGB optional machen sollen.

Menlo Park/Kalifornien - WhatsApp gab zu Beginn dieses Jahres eine Aktualisierung seiner Nutzungsbedingungen bekannt. Wer nicht zustimmte, dessen Account sollte über kurz oder lang gesperrt werden. Viele Nutzer zeigten sich empört. Kurz darauf entschied sich der Nachrichtenservice um und wollte Accounts nur noch limitieren. Die Deadlines für die Einschränkungen verschob die Facebook-Tochter jedoch immer weiter nach hinten. Nun rudert das Unternehmen wohl erneut zurück.

WhatsApp: Nutzer müssen AGB nicht mehr akzeptieren – mit einer Einschränkung

Nutzer müssen die neuen AGB von WhatsApp nicht akzeptieren, um den Service weiter nutzen zu können. Das geht aus einem Bericht des WhatsApp-Blogs WABetaInfo hervor und gilt für User, die den AGB bislang noch nicht zugestimmt haben. Dem Bericht zufolge soll diese Änderung in Kürze offiziell von WhatsApp bestätigt und mit dem kommenden Update der Betaversion von Android und iOS implementiert werden.

Eine Einschränkung bleibt jedoch: Wer Nachrichten an einen Business-Account senden will, der einen Cloud-Provider nutzt, kommt um die Annahme der AGB nicht herum. Ansonsten ist ein Senden der Nachricht nicht möglich. In einem solchen Fall erscheint ein Fenster, das die Nutzungsbedingungen anzeigt und erklärt, dass diese für einen Kontakt mit dem Business-Account akzeptiert werden müssen. WhatsApp scheint in diesem Punkt seinen Nutzern zugehört zu haben, denn viele hatten diese Lösung gefordert.

Auch sonst gibt es immer wieder Neuigkeiten aus Manlo Park. So hatte WhatsApp im Juli eine Änderung bei Sprachnachrichten angekündigt. Kürzlich wurde zudem bekannt, dass WhatsApp zwei Millionen Konten gelöscht hat – allerdings nicht im Zusammenhang mit den neuen AGB. (bme)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare