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Gestrickte Pullover sollen Pinguinen in Australien nach der Öl-Katastrophe helfen.

Wie süß!

109-Jähriger strickt Pullis für verletzte Pinguine

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Sydney - Alfred Date, Australiens ältester Mann, hat eine Vorliebe für das Stricken. Seine Begabung nutzte er und strickte zahlreiche Pullover für verletzte Pinguine.

Er hat ganz viel Zeit - und die nutzt er sinnvoll. Australiens ältester Mann Alfred 'Alfie' Date gibt im Interview mit Nine News zu, für einen guten Zweck zu stricken. Nach der Öl-Katastrophe im Great Barrier Reef 2013 erbittet die Victoria's Phillip Island Penguin Foundation kleine Strickpullover für die verletzten Pinguine. Und der Strick-Profi liefert. Er könne nicht "Nein" sagen und so kam es zu dem wolligen Projekt. "Ich glaube, ich verbringe hier zwölf bis 13 Stunden", erklärt der 109-Jährige. "Zwei Krankenschwestern kamen rein und sagten: Wir glauben, Du kannst stricken." Die Technik für sein Hobby hat sich der Oldie selbst beigebracht, als er damals seinem Neffen 1930 eine kleine Jacke strickte.

Die von der Katastrophe betroffene Pinguin-Art lebt einem Bericht von mashable.com nur in Australien und Neuseeland. Die Population zählt nur 32.000 Tiere. Das Öl in den Federn führt unter anderem dazu, dass die Pinguine frieren, weil das Gefieder die niedlichen Tiere nicht mehr vor der Kälte schützt. Ein weiteres Problem ist, dass sie nicht mehr richtig jagen können, wenn Wasser in die inneren Körper-Schichten der Tiere vordringt.

Die Strick-Pullover halten die Pinguine warm und verhindern, dass sie beim Putzen die Gifte in ihren Federn schlucken. Die Penguin Foundation teilte mit, sie habe "mittlerweile eine ausreichende Anzahl von Pinguin-Pullovern geschickt bekommen". Auch dank des 109-jährigen Alfie Date.

ms

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