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Illegale Böller stellen laut Polizei ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Foto: Symbolbild. 

Das muss er jetzt seinen Eltern erklären 

13-Jähriger mit Kugelbomben aus Tschechien erwischt 

Chemnitz - Kurz vor Silvester hat die Bundespolizei in Sachsen einen 13-Jährigen mit einem ganzen Arsenal an verbotenen Feuerwerkskörpern erwischt. Großer Ärger bleibt ihm aber erspart.

Der Junge aus Chemnitz hatte sich auf einem Markt in Tschechien mit zwölf sogenannten Kugelbomben und 218 weiteren Feuerwerkskörpern eingedeckt, wie die Bundespolizei Chemnitz am Dienstag mitteilte. Dabei handelte es sich demnach um Pyrotechnik, die entweder in Deutschland nicht zugelassen ist oder aber nur an mindestens 18-Jährige mit einer zusätzlichen Erlaubnis verkauft werden darf. 

Bei der Rückkehr nach Deutschland erwischt 

Der 13-Jährige war den Angaben zufolge mit zwei weiteren neun und 13 Jahre alten Kindern im Zug von Chemnitz nach Olbernhau gefahren und hatte sich die Feuerwerkskörper dann im benachbarten Tschechien beschafft. Bei seiner Rückkehr nach Deutschland wurde der Junge am frühen Montagabend von der Bundespolizei kontrolliert.

Die Beamten informierten die Eltern der Kinder über deren "Einkaufstour" und wollen Kinder und Eltern nun demnächst zu einem "kriminalpräventiven Gespräch" einladen, wie es im Polizeibericht hieß. 

Die Bundespolizei warnte angesichts des Falles erneut nachdrücklich vor dem Kauf von nicht zugelassener Pyrotechnik. Die Herkunft und Zusammensetzung dieser pyrotechnischen Erzeugnisse sei in der Regel unklar, weshalb deren Verwendung mit "extremen Risiken" verbunden sei und zu lebensgefährlichen Verletzungen führen könne.

afp

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