13-Jähriger zu Tode gefoltert

Damaskus/Kairo - Nach dem Foltertod eines 13-Jährigen in Syrien haben Hunderte Menschen bei einer Protestkundgebung ihrer Empörung Luft gemacht.

Sie beteiligten sich am Samstag an einer Demonstration in der südsyrischen Stadt Daraa. Der Leichnam des Jugendlichen war der Familie erst einen Monat nach seinem Verschwinden von den Behörden ausgehändigt worden, berichteten syrische Aktivisten. Videos, die ins Internet gestellt wurden, zeigten das Opfer mit den Spuren grässlicher Misshandlungen, die ihm syrische Sicherheitskräfte zugefügt haben sollen.

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In Syrien gehen die Bürger seit März auf die Straße, um politische Veränderungen zu verlangen. Die Sicherheitskräfte setzen häufig Schusswaffen gegen die gewaltlosen Demonstranten ein. Nach Angaben von Menschenrechtlern wurden rund 900 Menschen getötet. An die 10 000 Regimegegner wurden verhaftet.

dpa

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