Verbindungen zu Drogenkartellen?

13-Jähriger mit Waffenarsenal festgenommen

Mexiko-Stadt - Mexikanische Polizisten haben einen 13-Jährigen festgenommen, der ein ganzes Waffenarsenal sowie ein Paket Drogen mit sich herumtrug.

Der Junge habe in seinem Rucksack eine Kalaschnikow, einen Karabiner, eine Pistole sowie Munition mit sich herumgetragen, als er in einem Vorort von Monterrey aufgegriffen wurde, sagte der Staatsanwalt Javier Flores am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Demnach versuchten er und ein erwachsener Begleiter, in der wegen der Drogenkriminalität berüchtigten Stadt im Nordosten des Landes bei einer Kontrolle zu fliehen.

Laut dem Staatsanwalt stehen die Waffen in keiner Verbindung mit Straftaten. Örtliche Medien aber berichteten, der Junge arbeite als Auftragsmörder für die Drogenbande Los Sinalocos. Auf sein Konto sollen mehrere Morde gehen. Der Staatsanwalt sagte, der 13-Jährige sei wegen seines geringen Alters seiner Mutter übergeben worden, doch würden die Ermittlungen fortgesetzt. Der Erwachsene in seiner Begleitung dagegen sei inhaftiert worden, nachdem bei ihm 105 Tütchen Kokain gefunden wurden.

Unterdessen wurde in Monterrey ein Musiker während eines Konzerts in der Bar "La Eternidad" entführt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft verschleppten fünf bewaffnete und maskierte Männer den 20-jährigen Schlagzeuger am frühen Sonntagmorgen aus der Bar, aus der bereits im Januar 2012 elf Musiker entführt worden waren. Am Sonntag wurde seine Leiche in 15 Kilometer Entfernung von dem Lokal gefunden. Auch die vor drei Jahren entführten Musiker wurden anschließend ermordet aufgefunden. Die Polizei vermutete damals eine Verbindung zur Drogenkriminalität.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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