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14 Flüchtlinge wurde bei einer Verfolgungsjagd mit der belgischen Polizei verletzt. (Symbolbild)

Vorfall nahe Brüssel 

14 Flüchtlinge nach Verfolgungsjagd mit Polizei verletzt

Brüssel - Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei sind 14 Flüchtlinge bei einem Unfall auf einer Autobahn in der Nähe von Brüssel verletzt worden.

Fünf der verunglückten Insassen seien schwer verletzt und schwebten in Lebensgefahr, darunter zwei Minderjährige, teilte die belgische Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der Fahrer des Wagens war den Angaben zufolge minderjährig. 

Die Polizei hatte den Kastenwagen, der auf der falschen Fahrbahn unterwegs war, etwa 40 Kilometer von Brüssel entfernt entdeckt und die Verfolgung aufgenommen. Daraufhin hatte der Fahrer kehrt gemacht und war in Richtung des Autobahnrings von Brüssel gerast. Mehrere Einsatzfahrzeuge folgten dem Wagen, bevor der Fahrer die Kontrolle über den Lieferwagen verlor und in eine Betonmauer auf der Höhe einer Autobahnbrücke krachte. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. 

Belgien eines der Haupt-Transitländer für Menschenschmuggler

Alle Opfer sind den Angaben zufolge Flüchtlinge. Der Fahrer, der keine Papiere bei sich gehabt habe, wurde festgenommen. Seine Identität war zunächst unklar. Am Nachmittag gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass er minderjährig sei. Er werde einem Jugendrichter vorgeführt. Belgien ist eines der Haupttransitländer für Menschenschmuggler, die Migranten illegal über den Ärmelkanal nach Großbritannien bringen.

afp

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