Rückwärtsgang nicht gefunden

14-Jährige tötet Freund bei „Fahrstunde“

Wien - Ein 14-jähriges Mädchen aus Österreich hat ihren Freund bei einer privaten „Fahrstunde“ mit dessen Auto überfahren. Weil sie nicht wusste, wie man rückwärts fährt, starb der junge Mann.

Für den Unfall, der sich Heiligabend 2011 ereignete, wurde die Schülerin am Dienstag vom Landgericht Wien wegen fahrlässiger Tötung zu sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt.

Der junge Mann saß auf der Motorhaube des Wagens und ließ das Mädchen anfahren. Dabei stürzte er auf den Boden und geriet unter das Vorderrad des Fahrzeugs. Ihr Freund sei noch bei Bewusstsein gewesen und habe ihr zugerufen, dass sie das Auto zurücksetzen solle, sagte das Mädchen weinend im Gericht, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. „Aber ich habe nicht gewusst, wie man nach hinten fahrt.“

Eine Spaziergängerin habe sich geweigert, sich hinters Steuer zu setzen und nur die Polizei verständigt. „Ich habe dann noch versucht, das Auto hochzuheben. Es ging nicht, weil es zu schwer war“, sagte die 14-Jährige. Beim Eintreffen der Polizei war der Freund bereits erstickt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rheinland-Pfälzer knackt Eurojackpot - So reich ist er jetzt
Die Wahrscheinlichkeit auf den Hauptgewinn beim Eurojackpot liegt bei 1 zu 95 Millionen. Den hat ein Glückspilz aus Rheinland-Pfalz bei der jüngsten Ziehung gewonnen - …
Rheinland-Pfälzer knackt Eurojackpot - So reich ist er jetzt
Auto fährt Treppe zur Berliner U-Bahn hinunter
Dramatische Szenen in Berlin: Ein Auto fährt die Treppe einer belebten U-Bahn-Station hinunter. Es gibt Verletzte. Die Polizei geht von einem Unfall aus.
Auto fährt Treppe zur Berliner U-Bahn hinunter
Mehr als 90 Tote nach Erdrutschen in Sri Lanka
Der Inselstaat Sri Lanka leidet im zweiten Jahr in Folge unter einer besonders starken Regenzeit. Erdrutsche und Überschwemmungen vertreiben Tausende aus ihren Häusern.
Mehr als 90 Tote nach Erdrutschen in Sri Lanka
Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“
Auszeichnungen nimmt man eigentlich gerne entgegen. Doch der Preis, den eine Lehrerin in den USA ihrer 13-jährigen Schülerin verlieh, ist einfach nur geschmacklos. 
Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kommentare