14-jähriger Ladendieb sticht Männer nieder

Homberg/Efze - Ein beim Ladendiebstahl ertappter 14-Jähriger hat im nordhessischen Homberg zwei Männer niedergestochen. Die Tat war nicht sein erster Diebstahl, wie er später gestand.

Ein am Bauch verletzter 39-Jähriger musste am Montagabend notoperiert werden. Er sei inzwischen außer Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Polizei in Homberg/Efze bei Kassel am Dienstag. Ein 47-Jähriger erlitt Stichwunden am Arm.

Die Männer hatten der 29 Jahre alten Ladendetektivin des Drogeriemarktes helfen wollen, auf die der ertappte Dieb eingeschlagen hatte. Die Frau erlitt Prellungen und Schürfwunden. Der Junge hatte ein Handy stehlen wollen.

Er wurde eine halbe Stunde nach dem Angriff festgenommen und gestand nach Polizeiangaben auch einen erfolglosen Raubüberfall auf einen Lebensmittelmarkt vor einigen Tagen. Zudem sei er in den vergangenen Monaten mehrfach als Ladendieb unterwegs gewesen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mord vor 35 Jahren: Verurteilter kommt frei 
Flensburg - Er war 17, als er 1982 eine 73-jährige Frau in ihrer Wohnung mit einem Kissen erstickte, um einen Diebstahl zu verdecken. Jetzt wurde der Mann verurteilt - …
Mord vor 35 Jahren: Verurteilter kommt frei 
Viele Schulkinder sterben bei Busunfall in Indien
Neu Delhi - Marode, überfüllte Straßen, alte Fahrzeuge und erhöhte Geschwindigkeit - ein tragischer Unfall mit vierzehn Toten zeigt erneut,wie gefährlich Indiens Straßen …
Viele Schulkinder sterben bei Busunfall in Indien
Vollwaise durch Berlin-Anschlag: Frau (22) kämpft um ihre Existenz
Berlin - Eine junge Frau trauert nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt um ihre Eltern. Jetzt muss sie auch noch um ihre Existenz bangen.
Vollwaise durch Berlin-Anschlag: Frau (22) kämpft um ihre Existenz
Juwelier in Cannes ausgeraubt - 15 Millionen weg
Cannes - Ein Mann mit Sonnenbrille betrat am Mittwoch das Geschäft des Juweliers Harry Winston im noblen Cannes. Doch statt seines Geldbeutel zückte er seine Pistole - …
Juwelier in Cannes ausgeraubt - 15 Millionen weg

Kommentare