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Trauer in Indien um das Opfer der jüngsten Vergewaltigung.

Grausames Verbrechen

16-Jährige vergewaltigt und angezündet

Kalkutta - Eine mehrfach sexuell missbrauchte Jugendliche in Indien ist offenbar von zwei Freunden der festgenommenen Vergewaltiger mit Kerosin überschüttet und angezündet worden. 

Das berichten TV-Medien am Donnerstag. Zuvor waren Verwandte und Behörden in der ostindischen Metropole Kolkata (früher Kalkutta) davon ausgegangen, dass sich das Opfer zwei Monate nach der Vergewaltigung aus Verzweiflung selbst angezündet hatte. Sie war am Dienstag ihren schweren Verbrennungen erlegen. Es wird nun wegen Mordes ermittelt.

Die Jugendliche hatte im Oktober die Vergewaltigung durch eine Männergruppe angezeigt. Daraufhin sollen sechs Täter aus Rache erneut über sie hergefallen sein. Nach ihrer Festnahme sollen Freunde der Verdächtigen die junge Frau bedroht haben, um die Rücknahme der Anzeige zu erzwingen. Nachdem sie angezündet worden war, wurden zwei weitere Männer festgenommen, denen nun Vergewaltigung und Mord vorgeworfen wird.

Der Fall hatte in West-Bengalens Hauptstadt Proteste ausgelöst. Frauenrechtsgruppen warfen der Polizei vor, das Opfer nach dem ersten Übergriff nicht beschützt zu haben. Nach landesweiten Protesten - auch gegen untätige Behörden - angesichts der Gewalt gegen Frauen sind in Indien die Strafen für Vergewaltiger verschärft worden.

dpa

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