+
Anwohner hatten bereits erklärt, der Ballon sei in eine Stromleitung geflogen.

16 Tote bei Absturz

Texas: Abgestürzter Ballon geriet wohl in Stromleitung

Lockhart - Nach dem schweren Ballon-Unglück im US-Bundesstaat Texas mit 16 Toten gehen die Ermittler davon aus, dass der Heißluftballon in eine Hochspannungsleitung geriet.

Bei den Ermittlungen seien "konkrete Beweise" für diese Vermutung gefunden worden, erklärte ein Vertreter der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB am Sonntag. Der Ballon war am Samstag nahe der Stadt Lockhart, rund 50 Kilometer südlich von Austin, in Flammen aufgegangen und in ein Feld gestürzt.

Anwohner hatten schon direkt nach dem Absturz vermutet, dass der Ballon eine Stromleitung berührte, die direkt über das Feld führt. Keiner der 16 Insassen überlebte das Unglück.

Die NTSB wird bei den Ermittlungen von der US-Luftfahrbehörde FAA und der US-Bundespolizei FBI unterstützt. Zur Identität der Opfer machten die Ermittler noch keine Angaben. Die Opfer zu identifizieren, werde vermutlich länger als eine Woche dauern, erklärte das Büro des Sheriffs von Caldwell County. Medienberichten zufolge ist unter den Toten auch der Besitzer der Firma Heart of Texas Hot Air Balloon Rides, die die Ballonfahrt organisiert hatte.

Bisher schlimmster Ballon-Unfall in den USA

Das Unglück war der bisher schlimmste Ballon-Unfall in den USA und auch einer der schlimmsten weltweit. Beim bisher schlimmsten Absturz in den USA waren sechs Menschen uns Leben gekommen. Im Februar 2013 waren beim Absturz eine Heißluftballons in Ägypten 19 Menschen ums Leben gekommen. Der Ballon hatte bei einem Rundflug über der Tempelstadt Luxor in etwa 300 Metern Höhe Feuer gefangen und war abgestürzt.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mord nach 50 Jahren Ehe: 74-Jähriger muss lebenslang in Haft
50 Jahre waren die beiden verheiratet. Dann erschoss der 74-Jährige seine Ehefrau. Der Grund: Er sei den ewigen Streit mit seiner Frau überdrüssig geworden.
Mord nach 50 Jahren Ehe: 74-Jähriger muss lebenslang in Haft
Nepal: Mann wird in seiner Hütte von Elefant getötet
In seiner Blechhütte wurde ein Mann von einem wilden Elefanten getötet. Seine Angehörigen konnten flüchten. Der 58-jährige war jedoch zu langsam.
Nepal: Mann wird in seiner Hütte von Elefant getötet
Rotlicht-Skandal: Gut acht Jahre Haft für Ex-Bordellchef
In Düsseldorfer Bordellen sind reihenweise Freier mit Drogen betäubt und finanziell ausgeplündert worden. Nach mehr als vier Jahren Verhandlung wurde nun der damalige …
Rotlicht-Skandal: Gut acht Jahre Haft für Ex-Bordellchef
Esa will strategische Partnerschaft mit Russlands Roskosmos
Moskau (dpa) - Die Europäische Raumfahrtagentur Esa will ihre Zusammenarbeit mit der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos vertiefen. "Wir wollen eine langfristige, …
Esa will strategische Partnerschaft mit Russlands Roskosmos

Kommentare