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Es bleibt weiter warm im November.

Frühlingsgefühle im November

Der Winterblues hat vorerst keine Chance

Offenbach - Eigentlich steht der Monat November für graue, nasse und kalte Tage. Davon ist mit Rekord-Temperaturen bis zu 23 Grad jedoch derzeit nichts zu spüren. Bleibt das so?

Derzeit sei es in Deutschland fast sechs Grad wärmer als sonst zu dieser Jahreszeit, sagte Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Und grundsätzlich werde sich daran nichts ändern: "Es bleibt vorerst zu mild für die Jahreszeit." Ursache dafür sind kräftige Tiefs über dem Nordatlantik, die ungewöhnlich warme Luft nach Deutschland bringen und uns frühlingshafte Temperaturen bescheren.

"Ein nachhaltiger Wintereinbruch ist nicht in Sicht", weiß Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. "Erst einmal bleibt es besonders im Süden mit Temperaturen um die 18 Grad sonnig und warm, im Rest des Landes darf man sich über angenehme 13 bis 16 Grad freuen.“

Erst am Wochenende erwarten die Meteorologen die Kaltfront eines Sturmtiefs mit Luft aus polaren Breiten. Am Samstag werde es voraussichtlich nur noch einstellige Werte geben, so Leyser. Die Westwetterlage bleibe grundsätzlich erhalten, die Polarluft werde höchstwahrscheinlich nur ein kurzes Gastspiel geben.

Wer kann, sollte das Wetter also noch einmal richtig genießen. Denn irgendwann wird auch der schönste Herbst vorüber sein.

dpa

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