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Regelmäßige Einladung

1997 verstorbener Spanier wird zur Wahlurne gerufen

Huelva - Vor fast 20 Jahren ist ein Spanier in Huelva verstorben. Trotzdem bekommt er immer noch regelmäßig Post von der Wahlbehörde. Der Sohn nimmt es mit Humor.

Ein im Jahre 1997 verstorbener Spanier bekommt auch 18 Jahre nach seinem Tod noch immer regelmäßig Wahleinladungen. Am kommenden Sonntag soll José Luis Danta Gil bei den andalusischen Regionalwahlen in der Provinz Huelva seine Stimme abgeben, berichtete die spanische Nachrichtenagentur efe am Mittwoch. „Wir verstehen nicht, warum die Behörden ihn nicht in Frieden ruhen lassen“, fragt sich sein Sohn José Luis Danta Rubio. Obwohl die Familie den Tod des Vaters am 3. August 1997 pflichtgemäß dem Rathaus in Lepe mitgeteilt habe, sei Danta Gil immer noch als offizieller Wähler registriert.

Danta Rubio betont, er habe bereits bei verschiedenen Behörden angeklopft, um das Problem zu lösen, zuletzt nach den Europawahlen 2014. Dennoch habe sich nichts an der Situation geändert. „Das ist schon filmreif. Auch die Parteien schicken ihm Wahlwerbung“, klagt er. „Aber zumindest sollten sie die Anschrift ändern und die Einladungen an den Friedhof schicken“, scherzt der Sohn.

dpa

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