Nach Leichenfund in Hessen

20-Jähriger soll Opfer mit Beil ermordet und ausgeraubt haben

Gießen - Nach Fund der Leiche eines 40-Jährigen im hessischen Gießen hat die Polizei den vermutlichen Täter gefasst. Er soll den Mann mit einem Beil erschlagen und dann ausgeraubt haben.

Grausiger Leichenfund in Hessen: Ein Mann ist in Niddatal erschlagen in seinem Wohnhaus aufgefunden worden. Nach ersten Ermittlungen wurde der 40-Jährige mit einem Beil getötet, wie die Staatsanwaltschaft am Samstag in Gießen mitteilte. Ein Spezialeinsatzkommando nahm am Samstagmorgen in Weilrod (Hochtaunuskreis) den mutmaßlichen Täter fest. Bei dem 20-Jährigen fanden die Beamten neben der vermeintlichen Tatwaffe auch Bargeld im sechsstelligen Bereich. Das Geld soll er dem 40-Jährigen geraubt haben. Der junge Mann soll am Sonntag vor den Haftrichter kommen.

Den schnellen Fahndungserfolg verdanken die Ermittler einem Bekannten des 40-Jährigen. Er hatte den Toten am Freitag in dessen Wohnung gefunden und der Polizei von einem geplanten Treffen mit einem unbekannten Mann berichtet. Dies brachte die Polizisten auf die Spur des 20-Jährigen. In welcher Verbindung das Opfer und der mutmaßliche Täter standen, war zunächst unklar. „Wir wissen nur, dass sie sich gekannt haben“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

In dem Haus des 40-Jährigen im Stadtteil Ilbenstadt war bereits im Januar 2016 eingebrochen worden. Ob der Einbruch in einem Zusammenhang mit dem Raubmord steht, konnten die Behörden nicht sagen. Auch wieso der Tote soviel Bargeld zuhause hatte, war unklar. Der 20-Jährige äußerte sich am Samstag nicht zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion des Toten an.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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