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Ein 20 Quadratkilometer großer Waldbrand hat in Kalifornien 80 Gebäude zerstört.

Hitzewelle im Westen der USA

Mega-Waldbrand zerstört 80 Häuser in Kalifornien

Bakersfield - Bei einem großen Waldbrand in Kalifornien sind 80 Häuser in der Gegend um den Isabella-See zerstört worden. Weitere 1500 Gebäude waren bedroht.

Ein im Zentrum Kaliforniens ausgebrochener Waldbrand breitet sich mit rasender Geschwindigkeit aus: Nach Angaben der Behörden wütete das Feuer in der Nacht zum Freitag bereits auf einer Fläche von 20 Quadratkilometern. Mindestens 80 Gebäude wurden zerstört, 1500 weitere waren bedroht. Zehn Gemeinden in der drei Stunden von Los Angeles entfernten Region wurden vorsorglich evakuiert. Hunderte Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Nach Ausbruch des Brandes am Donnerstagnachmittag sperrten die Behörden mehrere Fernstraßen und evakuierten zwei Schulen sowie ein Altersheim. Was das Feuer auslöste, war zunächst unklar. Feuerwehrchef Tyler Townsend warnte, der Brand sei "extrem gefährlich, extrem unberechenbar". "Er gehört zu den zerstörerischsten, die ich je erlebt habe", sagte Townsend der Los Angeles Times.

Hitzewelle verschärft Waldbrandrisiko

Kalifornien leidet unter einer Rekord-Dürre, Bäume und Büsche sind verdorrt und gehen beim kleinsten Funken in Flammen auf. Eine seit Anfang der Woche andauernde Hitzewelle mit Temperaturen von 40 Grad und mehr verschärft das Waldbrandrisiko weiter.

Insgesamt wüten in den USA derzeit mehr als 14 große Wald- und Buschbrände, die meisten im Südwesten des Landes. Dort sind Anfang der Woche mindestens fünf Menschen der extremen Hitzewelle zum Opfer gefallen, unter ihnen auch ein Deutscher.

Die Promis fliehen vor dem Feuer in Calabasas

AFP

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