Corona-Teststelle am Flughafen Schönefeld. Deutschland hat mit 2279 Neuinfektionen eine vergleichsweise hohe Zahl an Coronainfizierten für Sonntage vermeldet. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
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Corona-Teststelle am Flughafen Schönefeld. Deutschland hat mit 2279 Neuinfektionen eine vergleichsweise hohe Zahl an Coronainfizierten für Sonntage vermeldet. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Aktuelle Fallzahlen des RKI

2279 Corona-Neuinfektionen in Deutschland registriert

Obwohl an Sonntagen wie auch an Montagen die erfassten Fallzahlen erfahrungsgemäß meist niedriger ausfallen, vermelden die Gesundheitsämter heute 2279 Neuinfektionen. Gestern wurden 2563 neue Corona-Infektionen registriert.

Berlin (dpa) - Das Robert Koch-Institut hat am Sonntag eine vergleichsweise etwas niedrigere Zahl an neuen Corona-Infektionen gemeldet. Die Gesundheitsämter hatten binnen eines Tages 2279 Fälle übermittelt, wie das RKI am Morgen bekanntgab.

An Sonntagen wie auch an Montagen sind die erfassten Fallzahlen erfahrungsgemäß meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI melden.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 299.237 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 4.10., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9529. Seit dem Vortag wurden 2 Todesfälle mehr gemeldet.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Samstag bei 1,10 (Vortag: 0,97). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Freitag bei 1,13 (Vortag: 1,08). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

© dpa-infocom, dpa:201004-99-817997/2

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