+
An der Berliner U-Bahn ist ein schlimmer Unfall passiert.

Nach Streit wegen Nichtigkeiten

Rangelei wird zur Tragödie: U-Bahn reißt Mann Bein ab

Berlin - Nach einem Streit wegen Nichtigkeiten stürzt ein junger Mann ins U-Bahn-Gleisbett und wird beim Herausklettern von einem Zug erfasst. Nach einer Notoperation ist der Schwerverletzte außer Lebensgefahr.

Eine einfahrende U-Bahn hat einem Mann in Berlin ein Bein abgetrennt. Der 24-Jährige stürzte in der Nacht zum Samstag ins Gleisbett einer U-Bahn-Station und wurde beim Herausklettern von dem Zug erfasst. In Lebensgefahr schwebe der Mann nach einer Notoperation nicht mehr, die Verletzungen seien aber dennoch sehr ernst, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag auf Anfrage.

Dem Unglück vorausgegangen war eine Rangelei am Bahnsteig, nachdem der Mann und seine vier Begleiter kurz nach Mitternacht mit zwei anderen jungen Männern im Alter von 17 und 18 Jahren in Streit gerieten. Der genaue Grund des Streits blieb zunächst unklar, es habe sich jedoch um eine Nichtigkeit gehandelt, erklärte die Polizei. Gegen die 17 und 18 Jahre alten Männer werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Puerto Rico bereitet sich auf Hurrikan "Maria" vor
Langsam bewegt sich "Maria" Richtung Nordwest. Der Hurrikan könnte Puerto Rico im Laufe des Mittwochs erreichen. Die Insel ist gewappnet - so weit das möglich ist.
Puerto Rico bereitet sich auf Hurrikan "Maria" vor
Experten entschärfen Weltkriegsbombe am Frankfurter Flughafen
Fünf Hotels geräumt, die A3 gesperrt: Erneut wurde am Frankfurter Flughafen eine Weltkriegsbombe gefunden. Probleme bei der Entschärfung machte der explosive Fund in der …
Experten entschärfen Weltkriegsbombe am Frankfurter Flughafen
Kranich-Linie Lufthansa schützt keine Kraniche mehr
Der Kranich prangt auf dem Seitenruder der Lufthansa-Flotte. Seit Jahren engagiert sich der Konzern auch beim Schutz der Tiere. Damit ist jetzt Schluss.
Kranich-Linie Lufthansa schützt keine Kraniche mehr
Erdbeben in Mexiko: Schule eingestürzt, mehrere Nachbeben, 224 Tote
Vor genau 32 Jahren kamen bei einem Erdbeben fast 10.000 Menschen in Mexiko ums Leben. Am Jahrestag bebt es wieder heftig in dem Land. Es gibt viele Todesopfer. …
Erdbeben in Mexiko: Schule eingestürzt, mehrere Nachbeben, 224 Tote

Kommentare