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Indonesien: 28 Menschen sterben durch selbstgebrannten Billigschnaps (Symbolbild).

Mann verhaftet 

Mindestens 28 Menschen sterben durch Billigschnaps in Indonesien

In Indonesien sind mindestens 28 Menschen durch den Konsum von selbstgebranntem Schnaps gestorben. Der mutmaßliche Verkäufer des Alkohols wurde verhaftet. 

Jakarta - In Indonesiens Hauptstadt Jakarta sind mindestens 28 Menschen durch selbstgebrannten Billigschnaps ums Leben gekommen, den sie sich an Straßenständen gekauft hatten. Nach Angaben der Polizei klagten die Opfer zunächst über Übelkeit und starben dann innerhalb von ein oder zwei Tagen. 

Polizei verhaftet mutmaßlichen Schnapsverkäufer

Nach einem Bericht der Tageszeitung „Kompas“ von Donnerstag wurde inzwischen auch ein Mann verhaftet, der den giftigen Alkohol in Umlauf gebracht haben soll.

In Indonesien - mit mehr als 220 Millionen Muslimen das weltweit bevölkerungsreichste muslimische Land - sind Bier, Wein und Schnaps verhältnismäßig teuer. Deshalb kaufen viele Menschen Alkohol aus Schwarzbrennereien. Häufig wird dabei Methanol verwendet, was hoch giftig wirken kann. Immer wieder kommt es auch zu Todesfällen.

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dpa

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