Angehörige trauern um ihre bei einer Schiffskatastrophe auf dem Jangtse getöteten Verwandten und Freunde. Foto: Wu Hong
1 von 5
Angehörige trauern um ihre bei einer Schiffskatastrophe auf dem Jangtse getöteten Verwandten und Freunde. Foto: Wu Hong
Auf gelbe Bänder haben Trauernde ihre Gebete für die Opfer der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse geschrieben. Foto: Wu Hong
2 von 5
Auf gelbe Bänder haben Trauernde ihre Gebete für die Opfer der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse geschrieben. Foto: Wu Hong
Verwandte des auf dem Jangtse verunglückten Touristenschiffes legen an einer Trauerstelle Blumen ab. Foto: Wu Hong
3 von 5
Verwandte des auf dem Jangtse verunglückten Touristenschiffes legen an einer Trauerstelle Blumen ab. Foto: Wu Hong
Gebet für die Opfer der schlimmsten Schiffskatastrophe in China seit Jahrzehnten. Foto: Wu Hong
4 von 5
Gebet für die Opfer der schlimmsten Schiffskatastrophe in China seit Jahrzehnten. Foto: Wu Hong
Weinende Angehörige: Überlebende der Schiffskatastrophe auf den Jangtse wurden nicht mehr entdeckt. Foto: Wu Hong
5 von 5
Weinende Angehörige: Überlebende der Schiffskatastrophe auf den Jangtse wurden nicht mehr entdeckt. Foto: Wu Hong

Zahl der Toten nach Schiffsunglück auf Jangtse steigt

Aus dem Wrack auf dem Jangtse in China bergen Helfer immer mehr Leichen. Das Schiffunglück hat Hunderte Menschenleben gefordert. Die Ursachen der Katastrophe waren weiter unklar.

Jianli (dpa) - Nach der schlimmsten Schiffskatastrophe in China seit Jahrzehnten steigt die Zahl der Toten weiter.

Mindestens 396 Menschen seien bei dem Unfall auf dem Jangtse ums Leben gekommen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag (Ortszeit).

Rettungskräfte hatten das havarierte Schiff am Freitagabend (Ortszeit) mit zwei Kränen aufgerichtet, um die Bergungsarbeiten zu erleichtern. Überlebende wurden dabei nicht mehr entdeckt. Aller Voraussicht nach sind 442 der 456 Menschen an Bord des Touristenschiffes "Stern des Orients" ums Leben gekommen. 46 Menschen gelten nach Angaben von Xinhua noch als vermisst.

Das 2200 Tonnen schwere Schiff war am Montagabend bei Jianli in der zentralchinesischen Provinz Hubei im Sturm auf dem Jangtse gekentert. Nur 14 Menschen überlebten. Unter den Opfern waren meist ältere Touristen, die auf einer elftägigen Tour waren.

Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks laufen. "Viele Fragen bleiben unbeantwortet", stellte Chinas Staatsfernsehen fest. Der Kapitän, der wie der Chefingenieur überlebte, hatte von einem Tornado gesprochen, der das vierstöckige Schiff in Schieflage und "in ein bis zwei Minuten" zum Kentern gebracht habe. Der chinesische Präsident Xi Jinping verlangte eine gründliche Aufklärung des Unglücks.

Wegen des schlechten Wetters waren mindestens zwei andere Schiffe in der Gegend vor Anker gegangen. Der "Stern des Orients" dagegen war trotz des Sturms weitergefahren.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Winde fachen Waldbrände in Südkalifornien immer neu an
Rund um Los Angeles wüten unvermindert Waldbrände. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, etliche Gebäude sind bereits zerstört. Heftige Winde bereiten …
Winde fachen Waldbrände in Südkalifornien immer neu an
Winde breiten Buschfeuer in Südkalifornien aus
In und um Los Angeles toben Buschbrände. Die Flammen bedrohen auch das weltberühmte Viertel Bel Air, in dem viele Prominente leben. Zehntausende Menschen haben ihre …
Winde breiten Buschfeuer in Südkalifornien aus
Buschfeuer in Kalifornien nicht unter Kontrolle zu bringen
In Kalifornien ist bei einer ganzen Serie schwerer Waldbrände kein Ende in Sicht. Von starken Winden angefacht, sind sie kaum einzudämmen. Ein Brand nähert sich Los …
Buschfeuer in Kalifornien nicht unter Kontrolle zu bringen
Zugunglück in NRW mit 50 Verletzten - Fehlersuche läuft
Auf offener Strecke prallt ein Regionalzug gegen einen Güterzug, fast 50 Menschen werden verletzt. Unklar ist auch Stunden nach dem Unglück, wie es dazu kommen konnte. …
Zugunglück in NRW mit 50 Verletzten - Fehlersuche läuft

Kommentare