Am Morgen nach den Krawallen stellt ein Mitarbeiter der Stadtreinigung vor der Alten Oper geleerte Mülltonnen auf. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
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Am Morgen nach den Krawallen stellt ein Mitarbeiter der Stadtreinigung vor der Alten Oper geleerte Mülltonnen auf. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

39 Festnahmen

Frankfurter Polizeipräsident: Massive Gewalt gegen Beamte

«Massive» Angriffe gegen Einsatzkräfte: Die Krawalle am Frankfurter Opernplatz sollen in einer Sicherheitskonferenz aufgearbeitet werden. Es kam zu 39 Festnahmen.

Frankfurt/Main (dpa) - Die Krawalle am Frankfurter Opernplatz in der Nacht zum Sonntag sollen nach Angaben der Polizei in einer Sicherheitskonferenz am Montag aufgearbeitet werden.

Dabei werde gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt erörtert, welche Maßnahmen abzuleiten seien, sagte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill am Sonntag bei einer Pressekonferenz.

In der Nacht zum Sonntag war es nach zunächst friedlichen Feiern in der Innenstadt zu gewaltsamen Ausschreitungen auf dem Opernplatz gekommen. Aus einer Menge von etwa 500 bis 800 «Störern» heraus seien Polizeibeamte «massiv» mit Flaschen angegriffen worden, schilderte Bereswill.

Acht der 39 Festgenommenen seien noch in Polizeigewahrsam, sagte der Frankfurter Polizeipräsident. Bei ihnen werde derzeit abgewogen, ob sie wegen «schweren Landfriedensbruchs» in Untersuchungshaft genommen werden können.

Zuletzt hatten schwere Krawalle in Stuttgart bundesweit Aufmerksamkeit erregt. Randalierer hatten Schaufenster zerstört und Geschäfte geplündert.

© dpa-infocom, dpa:200719-99-845690/5

Die Party am Opernplatz in Frankfurt* eskaliert in der Nacht auf Sonntag (19.07.2020). Insgesamt 39 Personen wurden festgenommen. Nach der Randale am Opernplatz in Frankfurt ist das Entsetzen* über die Angriffe billig, das Feindbild Polizei inzwischen gängig. Die Aggression muss Konsequenzen haben. Ein Kommentar.*fr.de und fnp.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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