Dreister Trick

Mann erschummelt 45.000 Euro - mit einer einzigen Pfandflasche

Köln - Weil er dringend Geld brauchte, hat ein Mann in Köln einen dreisten Trick angewandt. Mit einer einzigen Pfandflasche erschummelte er 45.000 Euro.

Das Amtsgericht Köln hat einen 37-jährigen Getränkehändler wegen „Gewerbsmäßigem Betrug“ zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Mit Hilfe eines manipulierten Pfandautomaten hatte der Mann nahezu 45.000 Euro ergaunert.

Die Technik ausgetrickst

Im Jahr 2013 hatte der der Getränkehändler sich selbstständig gemacht, doch das Geschäft lief schlecht. Etwa 5000 Euro investierte er, um mithilfe eines Magnetsensors und einer Art Holztunnel seinen eigenen Leergutautomaten zu manipulieren und das Zerschreddern der Pfandflasche zu verhindern, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. 

Anonym verraten

Insgesamt 177.451 Male legte der Mann anschließend immer die gleiche Flasche in den Automaten ein und kam schließlich auf eine Leergut-Summe von 44.362,75 Euro. Die Deutsche Pfandgesellschaft, die für die Aufstellung der Automaten und die Auszahlung des Pfands verantwortlich ist, hatte zunächst keinen Verdacht geschöpft. Erst als ein anonymer Hinweis bei der Polizei einging, hatte diese auf die Fährte des Pfand-Schummlers gebracht.

kah


Rubriklistenbild: © Götzfried

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